OpenStack-as-a-Service auf Basis von Red Hat

Rackspace bietet Managed Private Cloud an

| Autor: Ludger Schmitz

Für Datenschutz-besorgte Europäer: Rackspace-Rechenzentrum im britischen Crwaley
Für Datenschutz-besorgte Europäer: Rackspace-Rechenzentrum im britischen Crwaley (Foto: Rackspace)

Rackspace, Anbieter von Managed Cloud Services, darunter für Amazon Web Services, bietet nun auch eine „Private Cloud powered by Red Hat“ an. Den Kunden wird eine Verfügbarkeit von 99.99 Prozent für die OpenStack-API versprochen.

Die „Rackspace Private Cloud powered by Red Hat“ bedeutet, dass Rackspace eine OpenStack Cloud installiert und administriert, die auf der „Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform“ aufsetzt. Auf der können die Kunden dann eigene Cloud-Anwendungen betreiben. Betreiben lässt sich die Lösung im eigenen Rechenzentrum, in einem Rackspace Data Center oder in einer Colocation-Einrichtung.

Kein Aufwand mit der Cloud-Infrastruktur

Das Angebot befreit die Kunden davon, sich um die Cloud-Infrstruktur kümmern zu müssen. Die Verwaltung übernehmen OpenStack- und Red Hat-Experten bei Rackspace. Diese kümmern sich um die Grundlagen, bestehend aus Red Hat Enterprise Linux, Satellite und Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform. Das ganze hat von Rackspace „Fanatical Support“.

Das Rackspace-Angebot ist von Red Hat zertifiziert. Die Installation der Red Hat Linux OpenStack Platform ist für große Unternehmen gehärtet und wird von einem breiten Partner-Netzwerk unterstützt. Kunden haben einen Single Point of Contact bei Rackspace, der ihre auf Red Hat basierende Private Cloud installiert, verwaltet und wartet. Zusätzlich haben Kunden die Möglichkeit, über Red Hat Cloud Access ihre eigenen Red Hat-Abos in die Lösung von Rackspace einzubringen.

"Wir reduzieren die Komplexität"

„Wir vereinfachen den Umgang mit OpenStack, indem wir die Komplexität reduzieren“, sagt Darrin Hanson, Vice President und General Manager of OpenStack Private Cloud bei Rackspace. Rackspace zitiert in einer Pressemitteilung Gina Longoria, Senior Analyst bei Moor Insights & Strategy: „Wir hören ständig von Unternehmen, dass komplexe Betriebsprozesse rund um das Deployment weiterhin eine der größten Hürden für die Nutzung von OpenStack darstellen Durch das erweiterte Angebot von Rackspace mit einem geprüften und verwalteten Deployment der Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform können Kunden nun viel Unsicherheit aus dem Do-it-yourself-Modell herausnehmen.“

Rackspace gehörte zu den Initiatoren von OpenStack, zog sich aus ihm allerdings später zurück, ist heute allerdings wieder in dem Open Source Projekt engagiert. Das Unternehmen hat sich inzwischen als Managed Cloud Provider für Technologien von Amazon, Microsoft, OpenStack und VMware einen Stamm von weltweit 300.000 Kunden erarbeitet.

* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

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