Windows Server 2016

Production Checkpoints in Hyper-V

| Autor: Thomas Joos

Thomas Joos
Thomas Joos (Thomas Joos)

Microsoft hat die Prüfpunkte in Windows 10 und Windows Server 2016 deutlich verbessert. Dazu wird für Prüfpunkte (Checkpoints) auch der Volume Shadow Service innerhalb der VM verwendet. Dabei muss in der VM natürlich Windows zum Einsatz kommen. Virtuelle Linux-Server profitieren von der neuen Technik ebenfalls, hier kommt der Systempuffer zum Einsatz, wenn die Distribution das unterstützt. Produktionsprüfpunkte (Production Checkpoints) bieten also eine Point-in-Time-Abbildung eines virtuellen Servers, das die produktiven Workloads in der VM komplett mit einbezieht.

Sie können die Konfiguration der Prüfpunkte aber auch in der PowerShell steuern. Dazu verwenden Sie das CMDlet Set-VM. Als Option verwenden Sie den Namen der VM sowie die Art der Prüfpunkte, die Sie für die VM nutzen wollen:


Set-VM -Name VM_Name -CheckpointType Disabled - Prüfpunkte komplett deaktiviert


Set-VM -Name VM_Name -CheckpointType Production - Prüfpunkte aktiviert. Es werden Produktionsprüfpunkte genutzt, wenn das nicht möglich ist, erstellt Hyper-V einen Standardprüfpunkt


Set-VM -Name VM_Name -CheckpointType ProductionOnly - Prüfpunkte aktiviert. Es werden Produktionsprüfpunkte genutzt, wenn das nicht möglich ist, erstellt Hyper-V keinen Prüfpunkt


Set-VM -Name VM_Name -CheckpointType Standard - Es werden nur die Standard-Prüfpunkte erstellt.

Die Prüfpunkte erstellen Sie weiterhin über das Kontextmenü von VMs im Hyper-V-Manager oder in der PowerShell mit Checkpoint-VM. Wollen Sie einen Prüfpunkt löschen verwenden Sie Remove-VMSnapshot.