VDI-Rollout, -Migration und -Management

Praktische Tipps für den geraden Weg zum virtuellen Desktop

| Autor / Redakteur: Holger Brink / Ulrike Ostler

Virtual Desktop Infrastrcture (VDI) ist nicht per se ein Gewinn, nur wenn man es richtig angeht. Mit den Tipps aus der Praxis von Holger Brink kommen Unternehmen ohne Umwege zum Ziel.
Virtual Desktop Infrastrcture (VDI) ist nicht per se ein Gewinn, nur wenn man es richtig angeht. Mit den Tipps aus der Praxis von Holger Brink kommen Unternehmen ohne Umwege zum Ziel. (Bild: Frank Peters/Fotolia)

Mal angenommen: Sie haben sich entschieden, virtuelle Desktops einzusetzen: Der Use Case war lohnenswert und selbst die etwas höheren Kosten konnten Ihnen die Vorzüge, die sich hier für bestimme Anwendungsfälle ergeben, nicht verhageln. Was nun?

Virtuelle Desktops sollen es sein. Das steht fest. Doch nun kommen die Fragen: Wie migrieren? Wie den Rollout gestalten? Wie die virtuellen Desktops im täglichen Betrieb managen? Hier sind die Antworten:

Migration (P2V)

P2V ist neudeutsch und bedeutet „Pysical to Virtual“. Im Fachchiniesischenglisch ist konkret der Wechsel vom physikalischen Desktop zum virtuellen Desktop gemeint, wobei dieser 1:1 umgesetzt wird. Eine 1:1 Umsetzung ist allerdings ungünstig, weil hier Vorteile und Möglichkeiten des virtuellen außer Acht gelassen werden und somit das Ergebnis, der virtuelle Desktop, suboptimal um- und eingesetzt wird.

Durch P2V Strategie einen virtuellen Desktop zu erstellen, ist bei Virtualisierungsexperten meistens ein verpöntes Vorgehen und auch kein denkbares P2V Szenario. Die Gefahr liegt in dem in der IT uneingeschränkt gültigen Lehrsatz, dass es nichts Endgültigeres gibt als „temporäre“ Lösungen.

Die Migration sollte daher mit einer klaren Zielvorstellung und der technischen Beschreibung dieser (und des Wegs dahin) begleitet werden. Mindestens sollten Sie also die Vorteile des virtuellen Desktops kennen und auch in groben Zügen bei der Migration anwenden bzw. nutzen. Die Granularität, welche hier anzuwenden ist, sollte je Anwendungsfall bewertet und umgesetzt werden.

Generell gilt:

  • 1. Ausnutzen der zentralen Infrastruktur
  • 2. Virtualisierung auf allen Technologie-Ebenen
  • 3. Kombination von RDS, HVD, AV (Remote Desktop Services, Hosted Virtual Desktops, Application Virtualization)
  • 4. Monitoring

Zusätzlich kann besonders das Thema „Standardisierung bei einer Migration von physischen Clients hin zu Virtuellen“ einen großen Mehrwert bringen. Standardisierung ist nach wie vor in vielen Bereichen ein Schlüsselfaktor zum (bezahlbaren) Arbeitsplatz der Zukunft.

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