Parallels Desktop 6 für Mac ist auf SD-Karten erhältlich

Parallels bietet Desktop-Virtualisierung per Speicherkarte an

29.03.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Rund 80 Euro für 4MB und Parallels Desktop 6; Bild: Parallels

„Parallels Desktop 6 für Mac“, eine Virtualisierungs-Software zum gleichzeitigen Ausführen von Windows- und Mac-Programmen ohne vorherigen Neustart, ist jetzt auch auf SD-Karten erhältlich. Die Flash-Karte ist relativ einfach und Ressourcen-schonend zu transportieren, braucht wenig Verpackung und lässt sich nach der Software-Installation anderweitig verwenden.

Die Secure Digital Memory Card besitzt allerdings lediglich einer Speichervolumen von 4 Gigabyte, ist aber frei verwendbar, etwa für den Datenaustausch zwischen Macs mit SD-Kartenschächten sowie als Speicherkarte in Digitalkameras oder in MP3-Playern. Fast alle neueren Apple-Rechner haben einen SD-Kartenleser integriert, wie das „MacBook Air“ (13-Zoll), das nicht über integriertes DVD-Laufwerk verfügt.

Kim Johnston, Vice President of Marketing bei Parallels, sagt: „Kunden können Parallels Desktop installieren, indem sie die Software einfach in den SD-Kartenslot stecken. Sie müssen somit kein externes DVD-Laufwerk kaufen.“ Ebenso wichtig sei für Parallels der Umweltaspekt. Aufgrund des niedrigeren Gewichts und der platzsparenden Verpackung könnten Ressourcen beim Herstellungsprozess und Transport eingespart werden.

Parallels Desktop 6 für Mac SD Card Edition ist seit dem vergangenen Dienstag im Einzelhandel zu rund 80 Euro erhältlich. Die Parallels Desktop-Software auf Karte von Kingston ist identisch mit der Software auf der DVD, die weiterhin in der Verkaufsbox angeboten wird.

Demanstration der Performance

Wer sich die Software im Vorhinein anschauen möchte, kann sie als voll funktionsfähige Demo-Version auf der Parallels-Desktop-Seite herunterladen.

Parallels Desktop 6 für Mac steht in Konkurrenz zu „VMware Fusion 3.1“. Nach jüngsten Benchmarks ist die Software allerdings in 92 Prozent aller 3D-Tests und in 84 Prozent aller allgemeinen Tests schneller; zum Beispiel bei der Grafik-Performance mit zwei virtuellen Prozessoren unter Windows XP drei- bis viermal.

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