Oracle gibt VirtualBox 5 frei

Oracles kostenloser Typ-2-Hypervisor erreicht Version 5.0

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Thomas Drilling

Oracle Virtual Box 5.0 erschienen
Oracle Virtual Box 5.0 erschienen (Bild: Oracle)

Virtual Box 5.0 bringt neben Performance-Verbesserungen Unterstützung für neue Hardware und Gastsysteme, Paravirtualisierung, sowie eine transparente Verschlüsselung von Disk-Images.

Oracle VirtualBox 5.0 bringt als Major-Release nicht nur Fehlerkorrekturen, sondern zahlreiche Neuerungen.

Die wichtigste, Unterstützung für Paravirtualisierung, sollte Gastsysteme drastisch beschleunigen können. Ferner ist es jetzt optional möglich, Disk-Image via AES 256 Bit transparent zu verschlüsseln. Neu ist auch der Support für Drag&Drop zwischen Host- und Gastsystemen und USB 3.0. Darüber hinaus gibt es eine Reihe neuer CPU-Instruktionen , darunter SSE 4.1-, SSE4.2-, AVX-, AVX-2- und AES-NI, sowie POPCNT und RDRA. Gastsysteme können mit Hilfe dieser Instruktionen ihren Code schneller ausführen.

Oberflächliches Verbesserungen

Darüber hinaus lassen sich Gastsysteme in einem separierten Modus starten, bei dem die virtuelle Maschine im Hintergrund läuft, während sich das grafische Frontend sich mit dieser verbindet. Das Frontend lässt sich auch beenden, ohne die virtuelle Maschine anzuhalten. An der Benutzeroberfläche gibt es noch weitere Verbesserungen. So skaliert die Oberfläche des Gastsystems jetzt, inklusive etwaiger 3D-Beschleunigung. Ferner haben die Entwickler Unterstützung für hochauflösende Displays und Hotplugging von SATA-Festplatten hinzugefügt.

Neue Gastsysteme

Erweitert wurde auch Unterstützung der Gastsysteme. Unter denen finden sich jetzt auch MS Windows 10, Mac OS X 10.10 , Oracle Solaris, Oracle Linux und die meisten relevanten Linux-Systeme. Weitere Details zu den Neuerungen lassen sich dem Changelog entnehmen.

Oracle VirtualBox kann zwar ab sofort von der Projektseite heruntergeladen werden, dürfte aber zeitnah in den Paketquellen der gängigen Distributionen auftauchen.