Produktneuheiten der Openworld 2011

Oracle stellt Fusion Applications nach sechs Jahren fertig

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Oracle bietet die Module der Fusion Applications auch als Cloud-Services an.
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Oracle bietet die Module der Fusion Applications auch als Cloud-Services an.

Auf der Openworld gab Oracle die Verfügbarkeit der Fusion Applications 11g bekannt. Sechs Jahre haben die Entwickler daran gearbeitet. Außerdem stellte der Software-Riese neue Appliances für Analytics und Storage vor.

Von einem technologischen Kraftakt spricht man bei Oracle: Sechs Jahre haben die Entwickler an den Fusion Applications gearbeitet. Mehr als hundert Module, von Asset Management bis Workforce Compensation, stehen nun bereit. Auf der Hauskonferenz Openworld gab der Software-Konzern die allgemeine Verfügbarkeit der Produktfamilie bekannt.

Die Architektur und das Daten-Modell der Software-Suite sind komplett neu. Von anderen Applications-Produkten übernahm Oracle keinen Source-Code. Lediglich das konzeptionelle Know-how, wie beispielsweise eine Human-Capital-Management- oder eine CRM-Software aufgebaut sein muss, ist in die Entwicklung eingeflossen.

Jedes Modul der Fusion Applications lässt sich einzeln verwenden. Außerdem stellt Oracle die Module auch als Services aus der Public Cloud bereit. Der Anwender soll frei wählen können, ob er die Software on premise oder on demand nutzt. Zum Start steht allerdings noch nicht die gesamte Suite in der Cloud bereit, sondern nur die Module aus den Bereichen CRM und Human Capital Management. Die anderen sollen sukzessive folgen.

Ältere Produkte bleiben im Portfolio

Neben den Fusion Applications bleiben Anwendungen wie Siebel, Peoplesoft oder JD Edwards weiterhin Bestandteil des Portfolios. Oracle bietet nicht nur Support für diese Produkte an, sondern entwickelt sie auch weiter. „Es wird kein Kunde zur Migration gezwungen“, stellt Jürgen Kunz, Geschäftsführer bei Oracle, im Gespräch klar.

Auf Nachfrage machte der Manager deutlich, dass der Konzern die Fusion Applications auch als Antwort auf Cloud-Angebote wie SAP Business By Design versteht. Durch den feingranularen Aufbau der Oracle-Suite könne jeder Kunde genau die Services auswählen und kombinieren, die er für seine spezifischen Anforderungen benötige. „Ein Angebot auf einen bestimmten Zielmarkt wie den Mittelstand ‚by design‘ zuzuschneiden, halten wir schlicht für den falschen Ansatz“, betont Kunz.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr über die Produktneuheiten der Openworld.

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Oracle Openworld 2011

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