Dynamische Lastverteilung, Performance und Zuverlässigkeit für Fusion Middleware 11g

Oracle erweitert Coherence 3.7 um Elastic Data und F5-Support

27.04.2011 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Coherence 3.7 ist eine Komponente der Oracle Fusion Middleware 11g.

Oracle Coherence 3.7 ist verfügbar. Die Lösung für Distributed In-Memory Data Grids gehört zur Oracle Fusion Middleware 11g, verbindet Festspeicher- sowie Disk-basierte Systeme und sorgt durch die Elastic Data Funktion für geringe Latenzen beim Datenzugriff. Im Zusammenspiel mit F5-Appliances profitieren Kunden zudem von SSL Acceleration.

Oracle hat eine überarbeitete Version des eigenen „Distributed In-Memory Data Grid“-Produkts für vernetzte Speicherverwaltung vorgestellt. Mit der Middleware Oracle Coherence 3.7 sollen Anwender umfangreiche Installationen einfacher als bisher verwalten und konfigurieren. So helfen jetzt XML Schema Definitions (XSD) beim Konfigurieren der Lösung. Zudem verspricht der Hersteller deutlich mehr Datenspeicherkapazität und eine intelligente, dynamische Lastverteilung (Load Balancing) von Client-Verbindungen - inklusive automatischem Proxy Recovery für Coherence*Extend Clients.

Neu in Coherence 3.7 ist außerdem die Elastic Data Funktion. Die erlaubt den parallelen Einsatz von Festspeicher- (RAM/SSD) und Diskbasierten-Systemen. Anwender sollen mit dem so genannten Journal-based Flash Storage von „Datenzugriffszeiten nahezu in Speichergeschwindigkeit“ profitieren - und das unabhängig vom zugrunde liegenden Speichermedium. Typische Szenarien hierfür sieht Oracle bei Finanzdienstleistern oder Online-Händlern. Die sollen ihre Kapazitäten und Ressourcen zudem flexibler planen können.

Mit dem Software-Update hat Oracle über 500 Bugs oder Code-Schwachstellen behoben (JIRA Issues). Zudem will Oracle Coherence-Nutzern mehr Performance und Zuverlässigkeit liefern. Das Query Optimization Monitoring umfasst neue Metriken. Per Java Management Extensions (JMX) sollen Anwender so langsame Queries aufspüren. Außerdem bietet Coherence 3.7 Partition-Level Transactions.

Coherence 3.7 lässt sich mit Load Balancern von F5 integrieren und erlaubt Nutzern damit den Zugriff auf F5 BIG-IP Local Traffic Manager beziehungsweise SSL Acceleration. Außerdem ist Coherence jetzt über Coherence*Web SPI für GlassFish nativ mit dem Oracle GlassFish Server integriert. Applikationen sollen sich so wesentlich einfacher skalieren lassen.

Coherence 3.7 ist eine Komponente der Oracle Fusion Middleware 11g und Teil der Oracle Exalogic Elastic Cloud.

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