Sizing Exchange 2016 Deployments

Optimale Planung einer Exchange 2016-Infrastruktur

| Autor: Thomas Joos

Tom's Admin Blog
Tom's Admin Blog (Bild: Tom Joos)

Mit Exchange 2016 hat Microsoft wieder einiges an der Serverinfrastruktur geändert. Daher sollten sich Administratoren vor der Einführung von Exchange genau Gedanken machen, wie die Hardware der Umgebung für die Umstellung zu Exchange 2016 aussehen soll.

Auch bei der Virtualisierung von Exchange sollte auf Basis der neuen Server-Funktionen die Ausstattung der Server überdacht werden. In diesem Zusammenhang bieten Microsoft, aber auch Unternehmen wie VMware, umfangreiche Informationen, wie Sie Exchange-Umgebungen optimal planen

Viele Planungspunkte, die für Exchange 2013 gelten, sind weiterhin in Exchange 2016 gültig. Bei der Berechnung der notwendigen Hardware planen Sie Exchange 2016 im Grunde genommen genauso wie eine Exchange 2013-Installation, bei der Sie alle Server-Dienste auf einem gemeinsamen Server installiert haben. Allerdings haben sich die Empfehlungen von Microsoft bezüglich der Prozessor-Planung etwas geändert. Verwenden Sie also zur Planung einer Exchange 2016-Umgebung in Formationen zur Bereitstellung von Exchange 2013, verwenden Sie immer die Hinweise zum Installieren mehrerer Serverrollen auf einem einzelnen Server und die Hinweise zur Prozessornutzung, die Microsoft für Exchange 2016 veröffentlicht hat.

Exchange 2016 benötigt etwas stärkere Prozessoren als Exchange 2013. Planen Sie die Hardware für Ihre Exchange Server, sollten Sie auch die kostenlose Microsoft-Excel-Tabelle (https://gallery.technet.microsoft.com/Exchange-2013-Server-Role-f8a61780) nutzen, die ab Version 7.8 auch Exchange 2016 unterstützt. Wie Sie mit dieser Tabelle umgehen, zeigen die Exchange-Entwickler in einem eigenen Blog-Beitrag (http://aka.ms/exchangecalc).

Im Vergleich zu Exchange 2010, gibt es in Exchange 2016 gleich zwei Serverdienste weniger, die von den vorhandenen Servern abgefangen werden müssen, da Sie alle Server-Dienste auf einem Server installieren. Wir gehen in folgenden Abschnitten ausführlicher darauf ein. Generell empfiehlt Microsoft für alle eingesetzten Geräte und Dienste eine Redundanz. Sie sollten daher mehrere Netzwerkkarten, mehrere Exchange-Server, mehrere Switches und andere Geräte entsprechend redundant planen. Grundsätzlich ist es für alle eingesetzten Komponenten sinnvoll, wenn Sie sich Gedanken darüber machen, was es für die Exchange-Umgebung für eine Auswirkung hat, wenn diese Komponente ausfällt.