OpenStack im Kontext von Open Nebula, Eucalyptus und kommerzieller CMPs

OpenStack-Summit 2013 – oder: Was macht Red Hat in der Cloud?

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Ulrike Ostler

Der OpenStack Summit 2013 fand vom 15. bis zum 18. April in Portland statt.
Der OpenStack Summit 2013 fand vom 15. bis zum 18. April in Portland statt. (Bild: OpenStack)

Mit Open Nebula, Eucalyptus, OpenStack und CloudStack stehen vier offene IaaS-Plattformen zum Aufbau hybrider Clouds zur Verfügung. Wie Citrix, Canonical und Suse zuvor hat Red Hat seine kommerzielle auf OpenStack basierende Cloud-Lösung zum Testen freigegeben und seine Strategie erläutert - auf dem auf dem OpenStack-Summit.

Der Cloud-Markt ist auf einen ersten Blick recht unübersichtlich. Auf der einen Seite stehen die traditionell gewachsenen Offerten der etablierten Hersteller, allen voran Amazon AWS-Services gefolgt von Google, IBM, Fujitsu, IBM & Co.

Amazon gilt als Pionier in Sachen IaaS. Dabei waren Amazons Web Services (AWS) im Jahr 2002 noch mehr oder weniger ein Abfallprodukt der Erkenntnis, dass klassisch konfektionierte Unternehmensanwendungen mit einem Cluster aus Anwendungs-Servern und Frontend-Knoten den enormen Anforderungen der bei Amazon anfallenden Nutzerzahlen in Sachen Skalierbarkeit und Flexibilität kaum gewachsen waren.

Die Cloud als eher loser Verbund an Cluster-, Storage- und Host-Ressourcen war zumindest bei Amazon aus der Not geboren. Was lag da näher, als zeitweise nicht benötigte Kapazitäten flexibel „weiter zu vermieten“?

Cloud- Roundview

Den frühen trendweisenden Lösungen Amazon & Co folgten US-Cloud-Spezialisten wie Rackspace. Das Unternehmen ist mit seiner „Compute“-Komponente „Nova“ Mitbegründer des OpenStack-Projekts. „Nova, beziehungsweise „Compute“ ist diejenige Komponente in OpenStack, die virtuelle Maschinen oder Gruppen von virtuellen Maschinen verwalten kann.

Die Angebote deutscher IaaS-Anbieter sind wenig überraschend bei den großen RZ-Betreibern und Webspace-Providern Host Europe, Strato oder 1&1 zu finden. Auch die Deutsche Telekom möchte mit seinem auf OpenStack basierenden Business Marketplace „Telekomcloud“ in Zukunft ein Stück vom Kuchen.

Den Angeboten der klassischen Cloud-Spezialisten stehen die Lösungen der führenden Virtualisierungsanbieter VMware und Citrix gegenüber. Während die VMware vCloud Suite als mehr oder weniger proprietär einzustufen ist, basieren die kommerziellen Cloud-Angebote von Citrix auf Open-Source-Lösungen.

So setzt Citrix' CloudPlatform inzwischen auf die Open-Source-Lösung Apache-CloudStack, während die eigene Cloud-Distribution Olympus noch auf OpenStack basiert. Neben den Cloud-Spezialisten und den Virtualisierungsanbietern, die Ihre Standard-Produkte schrittweise Richtung Cloud weiterentwickelt haben stehen die IaaS-Lösungen der großen Betriebssystemhersteller, allen voran Windows Azure.

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