Die nächste Generation ist da

OpenShift Online Next Generation

| Autor: Thomas Drilling

Red Hat aktualisiert OpenShift Online (Red Hat).
Red Hat aktualisiert OpenShift Online (Red Hat). (Red Hat aktualisiert OpenShift Online (Red Hat).)

Red Hat hat die „nächste Generation“ von OpenShift Online vorgestellt. Diese unterstützt nun reproduzierbare Container-Images, was das Entwickeln, Starten und Skalieren von Containern vereinfachen soll.

Unternehmen können mit einer PaaS-Plattform wie OpenShift Entwicklungsprojekte beschleunigen und produktiver machen. Die PaaS-Plattfom der Wahl muss neben einer hohen Verfügbarkeit dynamisch skalieren und eine automatische Provisionierung bieten.

Red Hats OpenShift war initial als PaaS gestartet, wird von Red hat aber heute als Container-Runtime-Plattform, die auch PaaS-Elemente beinhaltet, vermarktet.  Red Hat bietet OpenShift in vier Dareichungsformen verfügbar:  OpenShift Online ist den von Red Hat betriebene Public-Cloud-Online-Service. Darüber hinaus gibt es noch OpenShift Container Platform (ehemals OpenShift Enterprise), die installierbare Unternehmens-Version von OpenShift Origin (den Quellen der Community-Version) und Open Shift Dedicated, eine auf Amazon Web Services (AWS) oder Google Cloud Platform (GCP) gehostete Managed-Private-Cluster-Version von OpenShift.

OpenShift aus der Red-Hat-Cloud

OpenShift Online basiert genau wie die Red Hat OpenShift Container-Plattform auf Linux-Containern und Kubernetes und erlaubt Entwicklern eine einfaches und schnelles Erstellen und Einsetzen von Cloud-Anwendungen in einer öffentlichen Cloud.

Nach Angabe von Red Hat wurde OpenShift Online in den nunmehr sechs Jahren seit dem Start von hunderttausenden von Entwicklern genutzt. Die Plattform unterstützt inzwischen zahlreiche Programmiersprachen, darunter Java, Node.js, .NET, Ruby, Python und PHP. Als Datenbanken stehen MariaDB, MySQL, MongoDB und PostgreSQL in den unterschiedlichen Versionen bereit. Zudem können Entwickler mit beliebigen Frameworks arbeiten, wie Eclipse, Spring Boot, Node.js, Vert.x und ab jetzt auch mit Red Hat JBoss Middleware.

Was ist neu?

Mit Hilfe des Source-To-Image (S2I)-Frameworks lassen sich jetzt so genannte reproduzierbare Container-Images kreieren. Entwickler müssen so keine Docker-Images mehr erstellen oder verwalten und müssen sich daher auch nicht mehr mit Docker auseinandersetzen.

Entwickler, die trotzdem eine grafische Entwicklungsumgebung einsetzen möchten, können das dank der neuen Integrationsmodule mit Eclipse, Red Hat JBoss Developer Studio oder Titanium Studio tun.
Die neue Generation von OpenShift Online ermöglicht nach Aussage von Red Hat außerdem zahlreiche Vereinfachungen beim Starten der Container. Im einfachsten Fall genügt bereits ein einzelner Klick oder ein „git push“, zumindest wenn keine Notwendigkeit besteht, den Lebenszyklus des Containers im Detail zu steuern.
Ferner kann Open Shift Online Anwendungen jetzt automatisch skalieren. So lassen sich bei für automatische Skalierung „designten“ Anwendungen Lastspitzen durch das Starten zusätzlicher Instanzen abfangen.
Die ebenfalls neue OpenShift Application Services machen die Fähigkeiten aus dem Red Hat JBoss Middleware-Portfolio als Cloud-basierte Dienste auf OpenShift verfügbar.

Red Hat OpenShift Online ist in zwei Varianten verfügbar. Die kostenlose Variante „Starter“ bietet 1 GB RAM und 1 GB Datenspeicher für 1 Projekt. Bei der „Pro-Version zahlt man pro Monat und Gigabyte RAM und Speicher. Sie erlaubt bis zu 10 Projekte und startet mit 2 GB RAM und 10o GB Storage für 50 US$/Monat. Der Dienst wird in rund 200 Ländern angeboten.