Public Cloud aus deutschen Rechenzentren

Open Telekom Cloud geht online

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die DTAG positioniert sich mit deutschen Rechenzentren gegen US-Mitbewerber.
Die DTAG positioniert sich mit deutschen Rechenzentren gegen US-Mitbewerber. (Bild: telekom.de)

Die Open Telekom Cloud ist online – eine mit Technologiepartner Huawei gebaute Public Cloud aus deutschen Rechenzentren. Als ersten Partner präsentiert die Deutsche Telekom SAP.

Wie im Vorjahr angekündigt, hat die Deutsche Telekom pünktlich zur CeBIT ihre Open Telekom Cloud gestartet. Mit der Public Cloud will der Anbieter nicht nur ein neues Marktsegment erschließen, sondern auch US-Wettbewerbern Paroli bieten.

Beim IaaS-Angebot der Deutschen Telekom gibt es laut Webseite „Server und Speicher auf Knopfdruck“. Neben günstigen Preisen und maximaler Flexibilität verspricht der Anbieter ein Hosting in hochsicheren Rechenzentren der Telekom in Deutschland. Konkret handelt es sich dabei um Infrastrukturen in Biere und Magdeburg.

Die Open Telekom Cloud basiert auf der Open-Source-Plattform OpenStack. Als Technologiepartner steuert Huawei Hardware- und Lösungskompetenz bei. Die Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems kümmert sich derweil um Rechenzentrum, Netz, Betrieb und Cloud-Management.

Als erster Partner für die Open Telekom Cloud wird SAP genannt. SAP-Vorstandsmitglied Bernd Leukert lässt sich allerdings noch recht vage zitieren: „Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit der Deutschen Telekom auszubauen und unsere Pläne, an der Open Telekom Cloud teilzunehmen, bekanntzugeben [...] Mit Hilfe der Public-Cloud-Plattform der Deutschen Telekom wollen wir den Mehrwert unserer Lösungen für unsere Kunden weiter steigern.“

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Die Preise für die Open Telekom Cloud verdeutlicht der Anbieter mit zwei Beispielen: Eine virtuelle Maschine mit Windows Server, zwei vCPUs und zwei GByte RAM kostet unter 17 Cent pro Stunde; mit Open Linux mit zwei vCPUs und acht GByte RAM werden unter zwölf Cent pro Stunde fällig.

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