Novell Filr 1.1, File Reporter 2.5 und Storage Manager 4.0 sind nun zu haben

Novell verpasst seinen Teamwork- und- und Sharing-Produkten Updates

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Ulrike Ostler

Wasser ist ein Sinnbild für eine Ressource, die sich Menschen teilen müssen und die nicht allen zugänglich ist - und daher für Daten, Informationen.
Wasser ist ein Sinnbild für eine Ressource, die sich Menschen teilen müssen und die nicht allen zugänglich ist - und daher für Daten, Informationen. (Bild:)

Novell hat Upgrades seiner Datei- und Collaboration-Anwendungen „Filr 1.1“, „File Reporter 2.5“ und „Storage Manager 4.0“ fertig. Sie unterstützen Unternehmen darin, eine eigene Dateninfrastruktur zu betreiben, in der Anwender ihre Dateien ohne Wissen über Existenz, Standorte und Zugang zu physischen Ressourcen transparent sicher und flexibel speichern, teilen und verwalten können.

Novell Filr 1.0 wurde von Novell erstmals Ende 2013 präsentiert und versteht sich nicht als Alternative zu „Own “ oder „Dropbox“. Filr ist somit eine Speicher- und Collaboration-Applikation für Unternehmensanwender, die ihren Anwendern eine einheitliche Sicht auf ihre Dateien ermöglichen wollen, unabhängig davon, auf welchen Servern oder Storage-Systemen sie konkret abgelegt sind.

Filr unterstützt den Zugriff mit verschiedenen Clients, auch von mobilen Geräten außerhalb der und sorgt dank eines Sync-Mechanismus dafür, dass Dateien auch offline verfügbar sind. Zwar sind unter dem Gesichtspunktpunkt Dokumentenverwaltung die Grenzen zwischen Collaboration-Plattformen wie „“, echten Dokumentenverwaltern wie „Agorumcore“ und Cloud-Lösungen wie „Own Cloud“ fließend.

Doch alle bieten ein Speicherkonzept von Dateien, das unabhängig von einer physischen -Intrastruktur funktioniert und Funktionen zum Teilen von Dokumenten über Netzwerkgrenzen hinweg. Trotzdem verlässt sich das Gros der Unternehmen noch immer auf gewöhnliche File-Server als zentrale Ablage für gemeinsam genutzte Dokumente, die über herkömmliche Netzwerkfreigaben zugänglich gemacht werden.

Keine Umwege über Dropbox mehr

Allerdings verlieren Netzwerkfreigaben in Anbetracht der Zunahme von mobilen Anwendern und der momentan zu beobachtenden Heterogenität bei den Endgeräten zunehmend an Bedeutung, weil der Nutzwert begrenzt ist. Netzwerkfreigaben auf File-Servern sind ohne von außerhalb der Firewall nicht verfügbar und klassische Filesharing- wie / eignen sich in puncto Performance kaum für den Zugriff über Mobilfunktnetze.

Zu den Folgen gehört: Nutzer suchen häufig nach Alternativen, um die Schwierigkeiten und Beschränkungen beim Zugriff auf Netzlaufwerke zu umgehen. Dass sie dann bei Tools wie Dropbox & Co landen und beispielsweise Firmendokumente zwischen verschiedenen Endgeräten zu replizieren oder sogar im Homeoffice herunterladen, kann nicht im Interesse des Unternehmens und der IT-Abteilung sein. Denn der Zugriff erfolgt in der Regel ohne Abstimmung mit der IT-Abteilung.

So können Firmendaten schnell ob beabsichtigt oder nicht unkontrolliert und unverschlüsselt in der Cloud landen. Sind Sie da erstmal gelandet, ist es für Unternehmen zudem nach dem Ausscheiden eines Mitarbeiters aus den Unternehmen schwierig, solche Daten zurück zu holen.

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