Mobile Device Management mit Android 4.4

Neuerungen in Samsung Knox 2.0

| Redakteur: Thomas Joos

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Tom's Admin Blog (Bild: Tom Joos)

Unternehmen, die Smartphones und Tablets zentral und sicher verwalten wollen, benötigen Sicherheitslösungen wie Samsung Knox. Die Software für Android-Geräte kann sichere Container auf den Smartphones der Anwender zur Verfügung stellen. Auf der CeBit hat Samsung die neue Version 2 vorgestellt. Diese arbeitet optimal mit Android 4.4 und Samsung Galaxy 5-Geräten zusammen.

Mit der neuen Version Knox 2.0 integriert Samsung auch Funktionen, die mit dem neuen Galaxy S5 ausgeliefert werden. Ein neue Funktion ist die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Wird diese aktiviert, muss sich der Benutzer mit seinem Fingerabdruck und zusätzlich mit einem Kennwort anmelden. 

Eine weitere neue Funktion ist die Analyse des Datenaufkommens welches von privaten und geschäftlichen Apps verursacht wird. Außerdem bindet Samsung die Lösung mehr an die Cloud. Das soll für die Anwender, aber auch für Administratoren mehr Flexibilität bieten. Mit dem Mobile Device Management Services lassen sich mobile Geräte verwalten, sowie der Knox Marketplace. Im Knox Marketplace lassen sich spezielle Enterprise-Apps positionieren. Knox 2.0 setzt Android 4.4 voraus. Anwender die auf das neue Samsung Galaxy 5 setzen, bekommen Knox 2 bereits vorinstalliert auf dem Smartphone. Mit dem neuen Smartphone lässt sich auch die neue Key Store-Funktion nutzen. Diesen erlaubt die Erstellung eines Schlüssels in einer gesicherten Umgebung. Außerdem wird dadurch der Kernel von Android überwacht, sowie wichtige Systembereiche. Das soll Android sicherer für Unternehmen machen.

Da Samsung mit Good Technology zusammenarbeitet, können Anwender die meisten Google Pay-Apps auch in einem sicheren Container betreiben. Möglich wird das durch eine sogenannte „Good Secure Domain“. In dieser lässt sich eine spezielle Sicherheitsumgebung erstellen, die auch von Knox 2.0 gesichert wird. Es ist geplant, dass Knox noch weitere Sicherheits-Umgebungen unterstützen soll, zum Beispiel von Fixmos SafeZone oder MobileIron AppConnect.