Klimawandel in der IT – Jetzt regnet es spitze Bleistifte

Nachgerechnet und Metrik erstellt: Fünf IaaS-Cloud-Anbieter im Vergleich

15.04.2011 | Autor / Redakteur: Jochen Michels / Ulrike Ostler

Berater Jochen Michels rechnet für jeden transparent vor, was die Cloud-Computing-Angebote fünf verschiedener Anbieter tatsächlich kosten

Die CeBIT 2011 brachte den Wetterwechsel: Langsam verschwinden die Wolken – die Sonne kommt und die Cloud wird transparent. Endlich wird klar, was die großen Anbieter als Cloud bereitstellen wollen. Der Kunde kann jetzt selbst errechnen, was ihn die Auslagerung in die Cloud kostet. Und das ist günstiger als so mancher denkt, erwartet, erhofft. Hier gibt es die Grundlagen, den Vergleich und Entscheidungs-Checklisten.

Mit dieser Transparenz steigt die Herausforderung an alle IT-Verantwortlichen, zwischen Eigenbetrieb und Auslagerung zu entscheiden. Nicht einzelne Dienste wie CRM, SAP, andere ERP, Buchhaltung, Einkauf oder die Tausende von kleinen Apps sind hier gemeint, sondern die eigentliche IT-Infrastruktur.

Es geht um Computing, Storage, Transport -ohne Ansehen der Anwendung. Commodity-IT pur – und warum? Weil sie 60 bis 80 Prozent der IT-Budgets verschlingt.

Wenn dieser dicke Brocken drastisch reduziert ist, wird Geld für die innovativen Lösungen verfügbar, die dringend gebraucht werden. Diese Freiheit schafft nicht ein Großanbieter, von dem dann alle abhängig würden, sondern mindestens eine Handvoll vergleichbarer Provider.

Wann lohnt sich Cloud-Computing für wen?

Deren Preise müssen wie die Leistungen vergleichbar sein. Der Wechsel von einem zum anderen darf keine unüberwindbare Hürde bieten. Auch Strom können wir heute mal von diesem, mal von jenem Anbieter kaufen.

Das Ganze muss aber auch deutlich preiswerter sein als die eigene IT, bevor ein Unternehmen sich für IT aus der Cloud entscheidet. Die Folgen sind nämlich gravierend, vor allem was die gewachsenen Strukturen angeht: die über Jahrzehnte aufgebaute personelle Kompetenz, das Verhältnis zu den internen Kunden, die Lieferantenbeziehungen, die Expertise beim Support, der Datenschutz und die Sicherheit.

Auch das Netz ist betroffen, denn wenn früher das eigene RZ wie die Spinne im Zentrum saß, werden künftig die Kunden, Anwender, User, Mitarbeiter von ihrem jeweiligen Standort aus auf die Cloud zugreifen.

weiter mit: Ein Schema für fünf große Anbieter, das Vergleichbarkeit schafft

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