Umfrage von Dell bestätigt Investment in Big-Data-Projekte

Mittelständler machen Druck in Sachen Big-Data

| Redakteur: Ulrike Ostler

In einem nicht nachlassenden Strom von kleinsten Informationseinheiten, steckt unter Umständen ganz viel Potenzial für das eigene Geschäft - nur: Das muss erkannt und genutzt werden.
In einem nicht nachlassenden Strom von kleinsten Informationseinheiten, steckt unter Umständen ganz viel Potenzial für das eigene Geschäft - nur: Das muss erkannt und genutzt werden. (Bild: Fotolia.com)

Erst die Großen, dann die Kleinen? Das gilt für IT-Investments oft. Doch Big Data verspricht direkte Wettbewerbsvorteile. Und damit ist Big Data ist ein Trendthema – nicht nur für Großunternehmen. Allerdings zuckeln die Unternehmen in Europa hinterher.

Laut einer aktuellen Dell-Umfrage arbeiten rund 96 Prozent der befragten Organisationen bereits an einem Big-Data-Projekt oder planen eines für die nahe Zukunft. Damit steigen die Budgets – in den kommenden zwei Jahren voraussichtlich auf durchschnittlich 6 Millionen Dollar.

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Über die Umfrage

Die von Dell Software in Auftrag gegebene und von Competitive Edge Research Reports durchgeführte weltweite Umfrage unter Führungskräften in mittelständischen Unternehmen untersuchte inwiefern der Mittelstand von Big Data profitiert. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die überwältigende Mehrheit der Mittelständler davon überzeugt ist, dass Big Data ihnen bei der Lösung konkreter unternehmerischer Probleme hilft.

So unterstützen neue Ansätze zum Thema Big Data sowie die Erstellung neuer Analyse-Tools und eine stärkere Verknüpfung zwischen Managern und IT-Leitern mittelständische Unternehmen bei der Produktqualität und Entscheidungsfindung auf einem Niveau, das vormals den großen Konzernen vorbehalten war.

Viele haben begonnen

Die wichtigste Erkenntnis aus der Umfrage ist die Tatsache, dass 41 Prozent der Befragten bereits an einem oder mehreren Big-Data-Projekten arbeiten, und weitere 55 Prozent ein solches Projekt in absehbarer Zeit planen. Bezogen auf den Markt in Europa, den Nahen Osten und Afrika (EMEA) unterscheiden sich die Zahlen Nur 26 der Befragten aus den EMEA-Regionen haben mindestens ein großes Big-Dta-Projekt begonnen. Zum Vergleich: In Asien sind es 55 Prozent und in Nord-Amerika 41 Prozent.

Die weiteren Ergebnisse zeigen dennoch, dass immer mehr Mittelständler Big Data eher nutzen wollen, um weiter zu wachsen, anstatt einfach nur Kosten zu reduzieren. So geben 80 Prozent aller Befragten an, dass sie die erfassten Daten, deren Volumen schnell ansteigt, besser analysieren müssen. Angestrebt wird dabei eine bessere Produktqualität, das bessere Erkennen und Nutzen neuer Geschäftsmöglichkeiten und eine schnellere Entscheidungsfindung.

Doch während insgesamt 89 Prozent der Befragten mit Big-Data-Projekt von deutlichen Verbesserungen im internen Entscheidungsprozess berichten, können die Befragten in den EMEA-Regionen kaum (potenzielle) Verbesserungen erkennen. Das korrespondiert mit fehlenden, oder besser gesagt: unvollständigen, Anforderungen aus der Führungsetage und seitens der Fachabteilungen.

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