Die Integration des neuen Microsoft-Mail-Server in Enterprise-Umgebungen

Migration-Tipps zu Exchange Server 2013 für große Unternehmen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Wie verschiebt man am besten alle Mails auf Exchange Server 2013? Handbuchautor Thomas Joos gibt Tipps.
Wie verschiebt man am besten alle Mails auf Exchange Server 2013? Handbuchautor Thomas Joos gibt Tipps. (Bild: ra2 studio/ Fotolia.com/ Microsoft)

Die neue Version von Exchange Server bietet auch für große Unternehmen einige Vorteile: mehr Sicherheit, bessere Cloud-Anbindung zum Beispiel. Sie finden auf DataCenter-Insider.de schon einige Artikel zu den Neuerungen. In diesem Beitrag geht es um die Administratoren in Enterprise-Umgebungen.

Migrieren können Unternehmen von allen Exchange-Versionen zu Exchange Server 2013. Allerdings besteht nur die Möglichkeit mit Exchange Server 2007/2010 Server mit Exchange Server 2013 direkt in Organisationen zu integrieren. Für kleine Unternehmen ist das gar kein Problem.

Größere Unternehmen müssen hier aber besonders aufpassen. Exchange Server 2007/2010 und 2013 arbeiten zusammen. Es sind dabei aber einige Voraussetzungen zu schaffen:

  • Exchange Server 2007 SP3 RU10
  • Exchange Server 2010 SP3
  • Exchange Server 2013 CU1

Vorbereitungen für große Unternehmen

Bevor große Unternehmen zu Exchange Server 2013 migrieren, sollten die Administratoren mit dem neuen „Exchange Deployment Assistant“ () für Exchange Server 2013 einen Fragen/Antwortkatalog erstellen. Mit dem Tool lassen sich die notwendigen Daten für eine Migration zu Exchange Server 2013 erfassen.

Der Exchange Deployment Assistant hilft bei der Migration zu Exchange Server 2013 oder Office 365
Der Exchange Deployment Assistant hilft bei der Migration zu Exchange Server 2013 oder Office 365 (Bild: Microsoft)

Wichtig außerde: Die Rechte für den Benutzer des Exchange Server 2013 ist in das Active Directory und in die bestehende Organisation zu integrieren. Der Benutzer muss Schema-, Organisations-, und Domänen-Admin-Rechte haben. Vorhandene Server müssen mit aktuellen Server-Versionen installiert sein und mit den erwähnten Patches installiert sein.

Server-Dienste müssen dokumentiert sein!

Außerdem sollte zuvor eine Dokumentation aller Server-Dienste erstellt sein, die auf Exchange zugreifen. Das sind neben dem normalen Mail-Betrieb mit Outlook, auch Smartphones die über Exchange ActiveSync angebunden sind, sowie der Zugriff auf Outlook Web App.

Nicht zu vergessen sind die Integrationen von „Lync“, „Sharepoint“, Server-Dienste, die E-Mail nutzen, und vor allem die Firewall-Einstellungen, die zwischer der Entreosie IT und dem Internet bestehen. Hinzu kommen Fax-Dienste, sowie CRM-, ERP-Anwendungen, die oft mit Exchange zusammenarbeiten.

Dazu kommt, dass in großen Organisationen verschiedene Outlook-Versionen im Einsatz sind. Soll auf Exchange Server 2013 migriert werden, ist es wichtig, dass auf den Arbeitsstationen aktuelle Outlook-Versionen installiert sind.

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