Red Hat liefert MRG 2.0 aus

Messaging, Realtime und Grid für RHEL 6.1 und Clouds

28.06.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

MRG 2.0 kann schneller, weiter, sparsamer – zum Beispiel per Scheduling in lokalen und remoten Grids, bei virtullen Machinen und gemieteten Cloud-Infrastrukturen. Bild: Red Hat

„Red Hat Enterprise MRG“ (MRG = Messaging, Realtime and Grid) ist nun in der Version 2.0 verfügbar. Das Update unterstützt Red Hat Enterprise Linux 6.1 und bietet Erweiterungen in den Bereichen Performance, Skalierbarkeit sowie Administration.

Durch die Integration von Messaging-, Realtime- und Grid-Technik in die Middleware sollen Unternehmen eine umfangreiche Plattform für hochleistungsfähige verteilte Rechenumgebungen erhalten. Das Produkt enthält ein Applikation-Messaging, das Hochgeschwindigkeits- und niedrigen Latenzanforderungen genügt, eine Echtzeit-Kernel und eine Grid-Scheduler für verteilte Lasten und Cloud-Computing auf der Basis des aktuellen Betriebssystems Red Hat Enterprise Linux 6.1.

Auch bisher unterstützte MRG RDMA Infiniband; doch mit neuen Treibern umfasst die Unterstützung auch iWarp 10G Ethernet. Laut Red Hat soll das einen Performancegwinn von bis zu 100 Prozent bringen.

Eine Beschleunigung bringt Enterprise MRG Grid in Bezug auf das Scheduling. Mit einem einzigen Scheduler lassen sich über 100 Jobs pro Sekunde terminieren. Laut Red Hat wird dieser Art der Performance insbesondere in Cloud-Umgebungen gefordert.

Workloads unter Kontrolle

Dazu gebe es Verbesserungen bei der Kontrolle verteilter Workloads, für Hunderte von Anwendern und Millionen an Jobs.

Die “QMF Management Console” der MRG Messaging Plattform bietet im Vergleich zur Version 1.0 stärkere Kontrollen aus einen nidriegen Niveau, die die Anwendungslandschaft im Griff zu behalten, zum Beispiel für Windows, Java und Python. Das zugrunde liegende Protokoll wird als Enterprise Advanced Message Queuing Protocol, AMQP, bezeichnet. Es beruht auf eine Spezifikation der Arbeitsgruppe AMGP. www.amqp.or

Die neuen Funktionen erlauben Systemarchitekten, Message-Queue-Level sowie Ober- und Untergrenzen zu definieren, um Quality-of-Service-Fähigkeiten und eien proaktives Monitoring in die verteilten Anwendungen zu implementieren.

Automatismen und Energie-Effizienz

Zudem weise die MRG-Version 2.0 besser Möglichkeiten der Auswertung sowie neue Application Programming Interfaces (APIs) auf. Letzte sollen die Automatisieirung und eine Integration in diverse Management-Tools vereinfachen.

Schließlich erlaubt MRG 2.0 ein effizienteres Energie-Management; denn ungenutzte Server lassen sich automatisch abschalten und die Workloads auf kleinere oder eine geringere Anzahl an physikalischen Rechnern verteilen.

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