Lenovo eröffnet Cloud Technology Center

Mehr Open Source auf der Open Platform@Lenovo mit Red Hat

| Redakteur: Ulrike Ostler

Lenovo engagiert sich mehr in der Ausstattung mit Open Source, insbesondere die NFV-Funktionen von Red Hat finden Eingan in die Open Platform@Lenovo.
Lenovo engagiert sich mehr in der Ausstattung mit Open Source, insbesondere die NFV-Funktionen von Red Hat finden Eingan in die Open Platform@Lenovo. (Bild: © Ivelin Radkov/ Fotolia.com)

Lenovo hat auf dem „Red Hat Summit 2017“, der vergangene Woche in Boston stattfand, eine neue Version seiner Open-Source-Plattform „Open Platform@Lenovo“ (OP@L) angekündigt, unterstützt durch den Red Hat Software-Stack zur Network Function Virtualization (NFV). Außerdem eröffnet der Hersteller auf seinem Campus in Morrisville (North Carolina) ein Cloud Technology Center.

Seit dem Beitritt zu verschiedenen Open-Source-Organisationen während der vergangenen zwei Jahre hat Lenovo seine Präsenz und seinen Beitrag für diese Communities erheblich ausgebaut. Das Commitment des Unternehmens zu offenen Standards beim Portfolio von Lösungen für Rechenzentren sei ein „essentielles Element, um den Herausforderungen des IoT und des exponentiellen Wachstums der Internet-Verbindungen erfolgreich begegnen zu können“, heißt es.

Das Unternehmen verpflichtet sich auf Basis dieser Initiativen anhaltend leistungsfähige, integrierte Lösungen zu entwickeln, die das Rückgrat von 5G-Netzwerken, Internet of Things (IoT) sowie mobilen Anwendungen bilden. Lenovo hat darüber hinaus sein Versprechen bekräftigt, Kunden in diesen Segmenten beim Aufbau von Rechenzentren der nächsten Generation zu unterstützen und dabei Open-Source-Technologien zum Einsatz zu bringen. Das soll auch helfen, der steigenden Nachfrage nach kosteneffizienten und flexiblen Architekturen gerecht zu werden.

5G verändert die Datacenter

Philippe Davy, VP Global Telco bei Lenovo, betont insbesondere den Einfluss des 5G-Mobilfunks: „Wir wissen, dass 5G und IoT das Design von Datenzentren signifikant verändern wird. Lenovo bevorzugt offene Standards und integrierte Bedienbarkeit, damit Kunden nicht von einem Anbieter abhängig sowie möglichst flexibel sind, und gleichzeitig eine schnelle Markteinführung realisieren können.“

Zum Red Hat Summit 2016 hatte Lenovo seine Plattform OP@L erstmals vorgestellt. Jetzt folgt die Erweiterung durch den Red Hat Software Stack zur Network Function Virtualization (NFV). NFV ist eine junge Cloud Architektur, die Netzwerkservices virtualisiert, die durch proprietäre dedizierte Hardware verarbeitet werden. Mit OP@L plant Lenovo offene NFV Architekturen durch individuelle Anpassbarkeit und hohe Sicherheit zu verbessern, um die Ansprüche der Service Provider zu erfüllen. Diese Architektur wurde entwickelt um Latenzen zu reduzieren und Kosten für den Bau und den Betrieb von 5G Netzen zu minimieren.

Lenovo Cloud Technology Center eröffnet

Zudem hat Lenovo vor kurzem ein fortschrittliches Cloud Technology Center eröffnet. Dieses konzentriert sich auf die Entwicklung in den Bereichen Hybrid-Cloud-Management, OpenStack und Software Defined Storage. Ein Schwerpunkt liegt auf Open-Source-Beiträgen aus verschiedenen Communities. In dem Center arbeiten Ingenieure aus der ganzen Welt und sie ermöglichen es den Kunden auf die neuesten hyperkonvergenten und konvergenten Produkte zuzugreifen und zu zeigen, dass ihre Konzepte funktionieren.

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