Querdenker und Hürdenspringer gesucht!

M2M – die unbemerkte Eroberung des Massenmarkts

| Autor / Redakteur: Gert Pauwels / Ulrike Ostler

M2M eröffnet eine ganze Welt von neuen Perspektiven.
M2M eröffnet eine ganze Welt von neuen Perspektiven. (Bild: Orange Business)

Unsere Zeit ist reich an technologischen Quantensprüngen. Aus der Verbindung des sozialen Recherche-Tools Internet mit mobiler Kommunikation entstanden Smartphones und Apps. Mit Machine-2-Machine (M2M)-Kommunikation sind wir nun mitten in einer zweiten Konvergenz-Phase: mehr als bisher vorstellbar verschmelzen die reale und die virtuelle Welt.

Die weltweite Datenflut, die 2012 schon rund 2,8 bis 3 Zettabytes (ZB) erreicht hat, steigt noch schneller an. Kleinste RFID-Chips (RFID = Radio Frequency Identification) stecken überall – in Verpackungen, im Reisepass und unter der Haut.

Sensoren in Smartphones, elektrischen Geräten oder an sensiblen Stellen messen alles, vom aktuellen Standort bis hin zu den örtlichen Lichtverhältnissen. Chips und Sensoren überwachen Patienten, RFID-Tags registrieren den Verbrauch von Konsumgütern und Fenster melden, wenn sie versehentlich offen gelassen wurden. Diese Informationen fließen zurück ins Netz, verbinden sich mit anderen Daten und geben den Anwendern ein Plus an Transparenz– sei es über den Zustand ihres Heims, der Server-Farm im Unternehmen oder den Straßenzustand.

Tatsächlich ist es erst die mobile Datenübertragung, die Big Data geschaffen hat. Der britische Marktforscher Machina Research rechnet bis 2020 mit 12,5 Milliarden „smart Connected Devices“ – ohne dabei Mobiltelefone, PCs und Tablets mitzuzählen. Heute sind es rund 1,3 Milliarden. Qualcomm prognostiziert ein 1000faches Anwachsen der Nutzung mobiler Daten zwischen 2010 und 2020.

Herausforderungen für den Server-Raum und das Oberstübchen

Die Schwemme von Daten stellte zunächst die Infrastruktur in den Server-Farmen auf die Probe. Doch die Systeme, die das Speichern und Verarbeiten dieser Daten ermöglichen, die Computing Clouds und Grids existieren und funktionieren bereits.

Auch jede Menge Analytics-Ansätze zur Auswertung der Daten sind bereits auf dem Markt. Heute stellt sich die Frage nach noch intelligenteren Ansätzen für die Datenauswertung: Welche neuen Services machen Sinn und lösen die brennenden Probleme der Gegenwart? Um den wirklichen Schatz in all diesen Daten zu finden braucht es komplett neue Denkansätze.

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