ESG Lab erzielt beeindruckende Testergebnisse für Xtrem IO plus VDX

Leistungsschub für VDI-Installationen mit Brocade- und EMC-Technik

| Redakteur: Ulrike Ostler

Über zwei Drittel der Entscheider in Unternehmen würden eine Kombination aus virtuellen und physischen Infrastrukturen im Rechenzentrum begrüßen. Der ESG-Lab-Test untersucht eine mögliche Kombination.
Über zwei Drittel der Entscheider in Unternehmen würden eine Kombination aus virtuellen und physischen Infrastrukturen im Rechenzentrum begrüßen. Der ESG-Lab-Test untersucht eine mögliche Kombination. (Bild: Brocade)

Die Tests des ESG Lab der „enterprise-ready VDI“- Angebote, die auf der „EMC VSPEX“-Architektur und Brocade-Netzwerktechnik nahmen Leistungsfähigkeit, Skalierbarkeit und leichtere Bereitstellung von 3.500 virtuellen Desktops unter die Lupe. Die Ergebnisse beeindrucken.

Bewertet wurde eine Referenzarchitektur für 3.500 virtuelle Desktops basierend auf einem einzelnen „EMC Xtrem IO“ Flash-basierten Enterprise-Speicher-Array, das über „Brocade Gen 5 Fibre Channel Storage Area Network“ (SAN) mit 16 Servern verbunden wurde. Mit „Brocade VDX Ethernet Fabric Switches“ waren die Server mit den virtuellen Desktops verbunden.

Die Ergebnisse zeigen, dass die gewählte Referenzarchitekturen ohne Schwierigkeiten bis zu 2.500 full-clone oder 3.500 linked-clone virtuelle Desktops auf einem Xtrem IO X-Brick Knoten unterstützen. Auch für zusätzliche Desktops und andere Applikationen besteht noch ausreichend Luft.

Tony Palmer, Senior Lab Analyst von ESG Lab, resümiert: „Wir waren beeindruckt von der Leistungsfähigkeit.“ Zum Hintergrund der Tests führt er aus: „Organisationen, die virtuelle Desktop-Infrastrukturen auf eigene Faust implementieren, stehen vor großen Herausforderungen in Bezug auf Komplexität und Größe. Die Schwierigkeit ist, von der reinen Machbarkeitsstudie auf die tatsächliche Umsetzung mit tausenden Endanwendern überzugehen. Sie unterstützte ohne Probleme alle intensiven I/O-Workloads und lieferte auch auf der Anwendungsebene exzellente Antwortzeiten.“

Das EMC-Gerät Xtreme IO
Das EMC-Gerät Xtreme IO (Bild: EMC)

Weitere Ergebnisse

Zu den beeindruckenden Zahlen aus dem ESG- Lab gehört auch das Booten von 2.000 virtuellen Desktops in Linked-Node“-Modus von „Ausgeschaltet“ zu „Verfügbar“ in nur 8 Minuten und 30 Sekunden. Dies wurde einerseits ermöglicht durch die schnellen Antwortzeiten des Flash-basierten Xtrem-IO-Speichers (nur 0,35 Millisekunden), aber auch durch die Brocade Gen 5 Fibre Channel SAN und VDX-Switche, die eine Datenübertragung von 16 Gigabit pro Sekunde beziehungsweise 10 Gigabit pro Sekunde unterstützen.

Um genau zu sein handelte es sich bei der Testinstallation um zwei „6510 Gen 5“ Fibre Channel SAN Switches, die per „Brocade Fabric Vision“ verwaltet werden. Die Brocade-Geräte sowie die -Software werden von EMC unter der Marke „EMC Connectrix B-Series“ vermarktet.

Es liefen 16 Server, die simultan mit EMC-Storage-Devices und Brocade SAN Fabric verbunden waren, jeweils konfiguriert über „VMware Horizon View“ für die die virtuellen Desktops und „VMware vSphere“ für die Virtualisierung der Server. Ein Paar aus Brocade VDX-Switches stellte die Verbindung zwischen Hosts und virtuellen Desktops her.

Unter Einsatz von testing-Tools, die eine entsprechende Arbeitslast erzeugten, war das Xtreme IO/O-Array in der Lage mehr als 120.000 8K IOPS in einer Antwortzeit von lediglich 0,77 Millisekunden zu erzeugen.

Die Performance-benchmarks sind kein Selbstzweck, erläutert Robin Ren, CTO, Xtrem IO bei EMC Corporation: „Heute erwarten all die Nutzer von flash-basierten Endgeräten wie Tablets, Smartphones und Ultra-B ooks einfach schnelle Antwortzeiten.“ Nur seien die meisten VDI-Installationen einfach nicht in der Lage gewesen, ein solches Benutzererlebnis zu liefern. „Unsere Tests mit dem ESG Lab weisen nun, das die Kombination aus Xtrem IO und Brocade-Technik massig I/O-Performance und Skalierbarkeit liefern kann.“

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