4K-Darstellung am Arbeitsplatz aus dem Serverraum beziehen

KVM-Extender für große Büro-Monitore

| Autor / Redakteur: Ludger Schmitz / Ulrike Ostler

Professionelle Umgebungen folgen der Unterhaltungselektronik. Große und hochauflösende Displays werden in den Büros immer beliebter.
Professionelle Umgebungen folgen der Unterhaltungselektronik. Große und hochauflösende Displays werden in den Büros immer beliebter. (Bild: Philips)

Höhere Auflösungen an großen Bildschirmen sind an vielen Arbeitsplätzen gefragt, brauchen aber leistungsfähige und laute Rechner. KVM-Extender verlagern diese in zentrale Technikräume.

Nicht nur in der Consumer-Sparte, sondern auch bei professionellen Anwendungen sind höhere Auflösungen gewünscht. Die 4K-Displays stellen nicht nur Bildinformationen schärfer und detailgetreuer dar als bisher übliche Monitore. Damit lassen sich Arbeitsplätze gestalten, die nur noch über einen einzelnen, großen Bildschirm verfügen, die auch mehrere Anwendungen gleichzeitig in der notwendigen Größe präsentieren. Kein Springen zwischen Bildschirmen, keine störende Monitorrahmen. Nebenbei können sich die Anwender die Informationen entsprechend ihrer Aufgaben und Präferenzen arrangieren.

Damit am Arbeitsplatz keine Grafikkarten-Kühler rauschen

Doch die hohen Auflösungen bringen auch technische Herausforderungen mit sich. So müssen die Rechner noch leistungsfähiger sein, um entsprechende Bilddaten bereitstellen zu können. Die größere Rechenleistung bringt allerdings mehr Hitze- und Geräuschemission mit sich. Es liegt nahe, diese Systeme aus dem Arbeitsumfeld zu verbannen

Dafür hat G&D ein neues KVM-Extendersystem, DP1.2-VisionXG, entwickelt, das dem neuen DisplayPort-Standard in Version 1.2 gerecht wird. Dieser Schnittstellen-Standard war eigens für eine Bandbreite von 4K bei vollen 60Hz Wiederholrate aktualisiert worden. Der KVM-Extender macht es möglich, Rechenpower in einen zentralen Technikraum zu verschieben und damit auch die Störfaktoren aus dem Bedienumfeld zu verbannen. Die Anwender erhalten verbesserte Arbeitsbedingungen ohne Abwärme und Geräuschentwicklung der Computer und gewinnen mehr Platz.

Bis zu zehn Kilometer vom Server

Die Anbindung zwischen dem KVM-Sendemodul am Rechner und dem KVM-Empfangsmodul am Arbeitsplatz erfolgt beim neuen DP1.2-VisionXG mittels Lichtwellenleiter. Trotz der so gewonnenen Distanz von bis zu 10.000 Metern zwischen Rechner und Arbeitsplatz arbeiten die Bediener in einer 1:1-Verbindung an den Rechnern und können die Systeme latenzfrei bedienen.

Und dies bei entsprechender Videoqualität, denn das neue System DP1.2-VisionXG überträgt die Videosignale transparent, also Pixel für Pixel ohne jegliche Kompression. So bleiben dann auch bei hochauflösenden 4K-Bildern sämtliche Details erhalten – selbst bei voller Wiederholrate von 60 Hz und das über die volle Übertragungsdistanz.

Schnittstellen für das Monitoring

Die KVM-Extender von G&D sind „made in Germany“ und bringen ein paar zusätzliche Safety-Features. Dank der Screen-Freeze-Funktion sitzt der Anwender selbst bei Verlust der Bildquelle nicht im Dunkeln und kann bei Kontrollprozessen behelfsmäßig weiterarbeiten, da das zuletzt verfügbare Bild statisch „eingefroren“ wird. Über Netzwerk-Schnittstellen lässt sich das System aktiv in einem Web-Interface oder passiv via SNMP überwachen. So können die Techniker frühzeitig kritische Zustände erkennen und reagieren, bevor die Arbeit des Anwenders beeinträchtigt wird.

* Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Kommentar abschicken

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43862940 / Hardware)