Das Dell-Bundle vStart

Kompakte Virtualisierung zum Mitwachsen - von Dell

07.09.2011 | Autor / Redakteur: Kriemhilde Klippstätter / Ulrike Ostler

Peter Dümig, Field Product Manager Enterprise Solutions bei Dell, erläutert Ausstattung von und Zukunftsaussichten für vStart. Bild: Dell

Für alle Unternehmen, die bereits erste Erfahrungen mit Virtualisierung gesammelt haben, bietet Dell jetzt mit „vStart 100“ und „200“ zwei Gesamtpakete mit viel Hardware und etwas Software an.

Weniger Aufwand beim Aussuchen, Einrichten und Verkabeln einer Hardware-Umgebung für Virtualisierung und dabei noch Geld sparen? Manch ein Anwender, der eine virtualisierte IT-Landschaft aufbauen möchte, dürfte sich auf Komplettangebote stürzen, weil er damit zunächst Zeit und Energie sparen kann:

Er muss nicht nach dem richtigen Verhältnis von Prozessorleistung, RAM- und Festplattengröße für seine Anforderungen suchen, sondern kann sich auf die Erfahrung seines Lieferanten verlassen, der das richtige Sizing „nach besten Wissen und Gewissen“ bereits vorgenommen hat, wie Peter Dümig, Field Product Manager Enterprise Solutions bei Dell beteuert.

Der Hersteller bietet mit vStart 100 und 200 zwei Pakete an, die für etwa 100 beziehungsweise 200 virtuelle Maschinen ausgelegt sind. Es gibt aber keine starren Grenzen, die Systeme sind erweiterbar, zusätzliche Server oder Speicher können zugekauft werden. „Das System wächst einfach mit“, beschreibt Dümig die Architektur.

Was steckt in den Boxen?

Die kleinere Lösung, vStart100, enthält drei Server vom Typ „Poweredge R710“, die „VMware ESXi 4.1“-Cluster fahren und die virtuellen Maschinen aufnehmen. Als Management-Konsole kommt ein „Poweredge R610“-Server zum Einsatz, der VMware vCenter Server 4.1 und die SAN-Verwaltungssoftware „SAN Headquarters“ (SAN HQ) von Equallogic enthält.

Für die Datenablage steht das „PS6000XV“-Array von Equallogic bereit, das 16 schnelle SAS-Laufwerke mit jeweils 600 GB Kapazität fasst. Ein zweites der iSCSI-Arrays kann optional dazu gestellt werden. Im Rack finden sich außerdem vier „Powerconnect-6248“-Switche für Gigabit-Ethernet: zwei für den LAN-Verkehr inklusive Out-of-Band-Management und zwei für den iSCSI-Datentransfer.

Dell packt noch Zusatzprogramme dazu, die im „ESXi“-Cluster abgelegt sind. Dazu zählen ein Management-Plug-in für „VMware vCenter“, mit dem sich unter anderem die Hardware überwachen oder die Firmware auf den neuesten Stand bringen lassen.

Speichertechnik von Euqallogig

Ein anderes Plug-in, „HIT/VE“, stammt von Equallogic. Damit können Snapshots erzeugt und die Speicher-Volumes verwaltet werden. Im 42-Zoll-Schrank, der ebenfalls mitgeliefert wird, finden USV-Anlagen, Schaltnetzteile und ein KVM-Modul für die Dateneingabe Platz. Der Listenpreis für die Lösung beginnt bei knapp 70.000 Euro.

Der große Bruder, vStart 200, enthält sechs R710-Server und zwei Speicher-Arrays, wobei ein drittes optional dazu bestellt werden kann. Zusätzlich sind automatisch zwei USV-Module im Preis von 125.990 Euro enthalten. Die restliche Ausstattung entspricht dem kleineren Modell vStart 100.

weiter mit: Entworfen für VMware, aber kein Bundle

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