Change- und Konfigurations-Kontrolle für Server und Netzwerke

IT-Managementlösungen von EMC sollen Compliance sichern

31.10.2008 | Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die Plattform-übergreifende IT-Lösung von EMC verwaltet virtuelle und physische Systeme.

Mit zwei jetzt angekündigten Produkte will EMC das Angebot an eigenen IT-Management-Lösungen vervollständigen. Der EMC Server Configuration Manager soll für plattformübergreifende Compliance sorgen und beinhaltet Tools für Regularien und Standards, wie PCI, SOX oder HIPAA. Der EMC Configuration Analytics Manager stellt die gewonnen Daten dar.

EMC Server Configuration Manager und EMC Configuration Analytics Manager sollen es Unternehmen erleichtern, interne und rechtliche Richtlinien zu überwachen sowie Geschäftsrisiken zu reduzieren. Tracy Corbo, Senior Analyst bei IDC, erklärt: „Die Automatisierung von Change- und Konfigurationsmanagement reduziert die Arbeitszeit, die für Wartungsarbeiten aufgewendet werden muss und verringert die Fehlerquote.“

Der EMC Server Configuration Manager erkennt laut Anbieter sämtliche Konfigurationen einer Server-Landschaft. Unterstützt werden hierbei Desktops und Server mit Windows, Linux oder Unix. Das plattformübergreifende Tool verwaltet physikalische und virtuelle Systeme: Für VMware-Umgebungen existiert beispielsweise ein Virtualcenter-PlugIn.

Das Werkzeug enthält bereits Tool-Kits für Regularien und Standards, wie: Payment Card Industry Data Security Standard (PCI), Sarbanes-Oxley Act (SOX), Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA), Gramm-Leach-Bliley Act (GLBA), Federal Information Security Management Act (FISMA) oder ISO 27001.

Der Server Configuration Manager soll fehlerhafte Konfigurationen korrigieren und automatisch in Compliance-konforme Zustände überführen. Zudem sollen Administratoren das Tool für ein effizientes Patch-Management einsetzen.

Datenaufbereitung mit Dashboards

Der EMC Configuration Analytics Manager bereitet die Rohdaten des Configuration Managers auf und ist in drei Versionen zu haben: für Server, für Netzwerke oder für beides. Zudem unterstützt das Werkzeug auch das EMC-Produkt Voyence Control.

Die Lösung stellt Ergebnisse mit Dashboards dar und kann Daten in einen historischen Bezug setzen. Des Weiteren sollen IT-Verantwortliche Key-Performance-Indikatoren kontinuierlich überwachen können.

Die jetzt vorgestellten Produkte sind ab 15. November verfügbar und sollen sich nahtlos in EMC Application Discovery Manager und EMC Smart Network Management Suite integrieren lassen. Preise nennt der Anbieter auf Nachfrage.

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