ADC-Anbieter A10 über Quelloffenes für das Load Balancing

10 Gründe für Open Source im Application Delivery

| Autor / Redakteur: Michael Scheffler* / Ulrike Ostler

Michael Scheffler, Area Vice President Sales Central Europe bei A10 Networks, erläutert, warum sich sein Unternehmen mit Open Source beschäftigt.
Michael Scheffler, Area Vice President Sales Central Europe bei A10 Networks, erläutert, warum sich sein Unternehmen mit Open Source beschäftigt. (Bild: A10 Networks)

Open Source ist aus der heutigen Entwicklerszene nicht mehr wegzudenken. Woran das liegt? Entwickler profitieren von der kombinierten Expertise vieler Kollegen und von der einfachen Vereinbarkeit von verschiedenen Systemen und Lösungen. Voraussetzung für eine breite Integration von Open Source-Lösungen ist die Bereitstellung von passenden Programmierschnittstellen in den IT-Netzen. Und das heißt?

Die Open-Source-Szene wächst rasant und befindet sich im ständigen Wandel. Auch A10 Networks beschäftigt sich mit quelloffenen Designs. Michael Scheffler, Area Vice President Sales Central Europe bei A10 Networks, stellt seine zehn Gründe und Bedingungen für Open Source vor.

1. Open Source ist auch für ADC-Anbieter zunehmend ein Thema

Bei A10 Networks beschäftigen wir uns schon länger damit, wie wir eine bessere Integration der verschiedenen Open Source-Lösungen erreichen können, vor allem was die Telemetrie der Daten in Application Delivery Controller (ADC) angeht (siehe: Mike Thompson: Open Source: Why Choice Drives Innovation).

2. Schwachstellen in Open Source-Projekten schneller aufdecken

Viele Unternehmen greifen bei der Entwicklung von Cloud-fähigen Lösungen auf Open Source-Technologien zurück. Dabei ist aber Vorsicht geboten. In letzter Zeit war immer häufiger von Schwachstellen auf Grund von Programmierfehlern die Rede. Durch die zunehmende Popularität von Open-Source-Lösungen werden jedoch auch die Patches schneller bereitgestellt und die Sicherheitslücken geschlossen.

3. Aus Daten verwertbare Informationen machen

Durch weiterentwickelte Analyse-Tools und den Einsatz von Technologien im Bereich maschinelles Lernen können wir die großen Datenmengen, die wir sammeln, nun auch in verwertbare Informationen umwandeln. Daten können gesammelt, aggregiert und korreliert werden. Der richtige Umgang mit den Daten wird zunehmend zum Wettbewerbsvorteil und zu einem wesentlichen Bestandteil der Business Intelligence.

Michael Scheffler, Area Vice President Sales Central Europe bei A10 Networks, erläutert, warum sich sein Unternehmen mit Open Source beschäftigt.
Michael Scheffler, Area Vice President Sales Central Europe bei A10 Networks, erläutert, warum sich sein Unternehmen mit Open Source beschäftigt. (Bild: A10 Networks)

4. Umstrukturierung der Architekturen mit Containern

Seit diesem Jahr rücken Container zunehmend in den Fokus, da viele Unternehmen nun vermehrt auf portable Anwendungen und Mikroservices setzen. Container sind nicht nur preisgünstiger und agiler, sie bieten auch eine verbesserte Skalierbarkeit und Stabilität der Anwendungen.

5. Das Potential von DevOps nutzen

Bislang war es für viele Unternehmen schwierig, DevOps-Tools und -Prozesse einzusetzen, da zum einen die nötigen Fachkenntnisse nicht vorhanden und auch die Definition von DevOps nicht immer ganz eindeutig war. Meinen wir alle das gleiche, wenn wir von DevOps sprechen? Durch die zunehmende Professionalisierung können Entwickler und IT-Verantwortliche heute jedoch besser zusammenarbeiten.

6. Automatisierung schafft Zeit

Nicht zuletzt durch den Aufschwung von DevOps-Prozessen lassen sich Softwarebereitstellung und -anpassungen in der Infrastruktur immer besser automatisieren. Entwickler gewinnen so wertvolle Zeit, die sie zum Programmieren nutzen können und Softwarelösungen werden schneller bereitgestellt.

Contributed Lines of OpenStack Code
A10 85571
Brocade 45403
Radware 18100
VMware 3
Arbor privat
F5 privat
AVI privat

7. Service Provider nutzen OpenStack

Immer mehr Service Provider setzen in privaten und öffentlichen Cloud-Umgebungen auf OpenStack. Nicht zuletzt deshalb, weil sie so einfacher und kostengünstiger die Entwicklung einer individuellen Lösung in Auftrag geben können, statt eine proprietäre Lösung kaufen zu müssen, die sich nicht an die speziellen Bedürfnisse anpassen lässt. Zahlreiche Unternehmen setzen bereits OpenStack-Lösungen ein, um ihre IT-, Storage- und Netzwerkanwendungen zu verwalten. Durch die flexiblen Einsatzmöglichkeiten in heterogenen Infrastrukturen sind die Service Provider nicht von einer einzelnen Cloud-Lösung abhängig.

8. Public Cloud auf dem Vormarsch

Für die meisten Unternehmen ist Informationstechnologie nicht der Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten. Sie setzen auf schlüsselfertige Lösungen und arbeiten zunehmend mit Public-Cloud-Anbietern zusammen.

9. Geeignete Programmierschnittstellen für Open Source sind unerlässlich

Für die schnelle Bereitstellung von Anwendungen ist die einfache Integration von Open Source-Lösungen notwendig. Anwender müssen daher geeignete Programmierschnittstellen zur Verfügung stellen. Open Source-Projekte werden weiterentwickelt zu RESTful APIs, die Back-End-Services und andere Funktionen bereitstellen.

10. Architekturen werden weiter standardisiert

Die Rahmenbestimmungen lassen die meisten Infrastrukturen ähnlich aussehen, was dazu führt, dass auch Cloud-Infrastrukturen sich ähneln, denn die zugrundeliegende Infrastruktur ist entweder Dienste-basiert oder unterliegt der Netzwerkarchitektur. Für Unternehmen bedeutet das, dass diese sich weniger Gedanken über die Infrastruktur an sich und mehr über die Leistungsmöglichkeiten der Dienste machen werden.

* Michael Scheffler ist Area Vice President Sales Central Europe bei A10 Networks.

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Kommentar abschicken

 

Copyright © 2017 - Vogel Business Media