Nexinto liefert für den Weg zum SDDC die Siebenmeilenstiefel

In 5 Schritten zum Software Defined Data Center

| Redakteur: Ulrike Ostler

Der Däumling stiehlt die Stiefel.
Der Däumling stiehlt die Stiefel. (Bild: Grot'scher Verlag, Berlin 1975/ Alexander Zick/Wikipedia)

In fünf Schritten zum Software Defined Datacenter (SDDC)? Nichts leichter als das, sagt der Hamburger IT-Sourcing-Spezialist Nexinto, sofern man den richtigen Dienstleister hat. Also: Wie können Unternehmen ihr klassisches Rechenzentrum zu einem SDDC umbauen?

Herkömmliche Cloud-Angebote sind standardisiert und für viele Unternehmen daher ausreichend an die jeweiligen Anforderungen anpassbar. Das bietet hier mehr Flexibilität.

Es kann individuelle Anforderungen abdecken und ist durch doch soweit standardisiert, dass sich für die Nutzer deutliche Vorteile bei den Kosten und der Flexibilität der Inanspruchnahme ergeben. Mit dem SDDC-Konzept lassen sich die Ressourcen eines externen Rechenzentrums schnell und einfach nutzen.

In einem Software Defined Data Center (SDDC) sind alle Server-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen über eine Software-Schicht virtualisiert. Von den individuellen Anforderungen an IT-Services für die und Verwaltung von Ressourcen wird dabei über ein intelligentes Software-Management abstrahiert.

Das sind die fünf Schritte, die Anwender zum SDDC führen:

  • 1. Am Anfang steht – wie immer – ein Gespräch mit dem Consulting des Providers zur Aufnahme der Anforderungen für IT-Services, Policies, Abrechnung und Lifecycle-Management, also alles was für den Betrieb einer Lösung nötig ist und was dann auch in die SLA- und in die Kostenkalkulation eingeht.
  • 2. Der SDDC-Provider stellt die benötigten Ressourcen über einen logischen Software-Layer bereit: Dieser abstrahiert die IT-Services von der Technik; er nimmt zum Beispiel Informationen über die benötigten CPU-Kerne und RAM-Kapazitäten, Storage-Volumen und Netzwerk-Adressen auf und leitet sie über APIs an die darunterliegende Infrastruktur weiter.
  • 3. Nach Bereitstellung der virtualisierten Ressourcen wird über eine Automatisierungs- und Orchestrierungs-Engine die Installation des abgestimmten Betriebssystems sowie weiterer grundlegender Softwarekomponenten über das Netzwerk vorgenommen.
  • 4. Anschließend übernimmt das Software-Management die Installation von Applikationen und Standard-Diensten für den jeweiligen IT-Service. Dazu werden die individuellen Anforderungen in logische Funktionalitäten umgesetzt, die mittels API jederzeit abgerufen werden können. Anstatt für jeden Kunden eine eigene Infrastruktur zu definieren und zu implementieren, werden die Definitionen in den Software-Layer verlagert und sind damit für künftige Anforderungen als Templates wiederverwendbar.
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  • 5. Innerhalb des Life-Cycle-Managements erfolgen Änderungen an den Hard- oder Softwarekomponenten für diese IT-Services nur noch über das zentrale Software-Management. Werden IT-Services außer Betrieb genommen, so werden die betreffenden Infrastruktur-Ressourcen ebenfalls über das zentrale Software-Management wieder freigegeben und stehen für eine erneute Verwendung bereit.

Das Ziel der Umstellung

In diesem Prozess werden nicht nur die Ressourcen der verteilt, sondern auch die sonstigen Funktionen, die man zum Betrieb benötigt, also Performance-, Kapazitäts- und Availability-Management. Ziel ist ein ganzheitliches Lifecycle-Management der Services und aller beteiligten Ressourcen. Damit lassen sich dann beispielsweise auch Engpässe oder Überlastungen rechtzeitig erkennen.

Aus Wikipedia: Der reale Hintergrund für das Motiv der Siebenmeilenstifel waren die schweren Reitstiefel der Postillone, die so genannt wurden, weil sie nur etwa alle 7 Meilen den Boden berührten, wenn Postreiter oder Gespanne an Stationen die Pferde wechselten.
Aus Wikipedia: Der reale Hintergrund für das Motiv der Siebenmeilenstifel waren die schweren Reitstiefel der Postillone, die so genannt wurden, weil sie nur etwa alle 7 Meilen den Boden berührten, wenn Postreiter oder Gespanne an Stationen die Pferde wechselten. (Bild: Grot'scher Verlag, Berlin 1975/ Alexander Zick/Wikipedia)

Die durch das SDDC-Konzept erreichte Automatisierung der Konfiguration der Infrastruktur sorgt für hohe Effizienz und niedrige Kosten. Vor allem aber lassen sich die Ressourcen auf diese Weise in sehr kurzer Zeit bereitstellen: Von den Anforderungen eines neuen Services bis zur Bereitstellung in der virtuellen Umgebung dauert es oft nur wenige Minuten.

„Mit dem Software Defined Data Center können wir etwas bieten, das im Rahmen des eigentlich unmöglich ist: die individuelle Konfiguration standardisierter Ressourcen“, erläutert Diethelm Siebuhr, CEO der Nexinto Holding in Hamburg. „Das schließt eine Lücke, die zuletzt ein starkes Hindernis für das Cloud Computing darstellte, etwa wenn es darum ging, bestimmte Orte für die Speicherung von Daten vorzuschreiben. Im Rahmen des SDDC lassen sich solche Anforderungen problemlos realisieren.“

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