Die Basisplattform für das Management virtualisierter Serverumgebungen im Rechenzentrum

Im Test: Vmware Infrastructure 3.5 Virtualisierungslösung für höchste Ansprüche

28.05.2008 | Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrich Roderer

Übersicht installierter virtuellen Maschinen im VI Client von Vmware Infrastructure

Vmware ist derzeit der führenden Anbieter von Virtualisierungssoftware. Die Virtual Infrastructure stellt eindeutig das Flagschiff des Unternehmens dar. Sie besteht aus mehreren unterschiedlichen Komponenten. DataCenter-Insider hat eine solche virtuelle Infrastruktur eingerichtet und getestet, was bei der Arbeit damit zu beachten ist.

Der ESX-Server von Vmware ist eindeutig das Herzstück der Virtual Infrastructure. Das Produkt stellt – ähnlich wie der Vmware Server oder der Virtual Server von Microsoft – virtuelle Maschinen im Netz bereit. Im Gegensatz zu den beiden genannten Produkten kommt der ESX-Server aber ohne Host-Betriebssystem aus, muss also nicht in einer bestehenden Betriebssystemumgebung installiert werden. Er verfügt über ein eigenes Betriebssystem, dass die Leistung virtueller Maschinen (VMs) optimiert. Vor der Installation des ESX-Servers müssen die IT-Verantwortlichen allerdings sicher stellen, dass die von ihnen verwendete Hardware auch mit dem ESX-Server zusammenarbeitet.

Anders als bei Mainstream-Betriebssystemen wurde die Hardwareunterstützung des ESX-Servers nämlich nicht besonders umfassend ausgelegt, deshalb ist ein Blick Kompatibilitätsliste zwingend.

Der Virtual-Center-Server kann im laufenden Betrieb mehrere ESX-Server verwalten. Er stellt die Basis da für weitergehende Vmware-Management-Lösungen wie den Distributed Ressource Scheduler (DRS), High Availibility (HA) und Vmotion.

Für den Test setzten wir einen ESX-Server auf, der auf einem Fujitsu Siemens Primergy RX3000 S3 mit Dual-Quad-Core-Xeon-CPUs lief. Den Virtual-Center-Server installierten wir auf einem Server mit einen Xeon-Prozessor, acht GByte RAM und eine 500 GByte große Festplatte. Die testinstallation umfasste zudem ein Intel Storage System vom Typ SSR212MC2 als Speicherserver. Wir konfigurierten letzteres als iSCSI-Lösung für Vmware. Der Microsoft SQL Server 2000 mit Service Pack 4 wurde auf dem gleichen System installiert wie der Virtual-Center-Server.

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