IBM verordnet den x-Servern „Smarter Computing“

IBM baut Analytik- und Cloud-Fähigkeiten in x-Server ein

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die fünf neuen x-Server-Modelle von IBM sollen noch in diesem Monat verfügbar sein. (Bild: IBM)
Die fünf neuen x-Server-Modelle von IBM sollen noch in diesem Monat verfügbar sein. (Bild: IBM)

Stärke oder Schwäche von Flexibilität? Die neuen x86-Server-Modelle von IBM können mit und ohne IBM Management-Tools mit und ohne VMware, Citrix und Microsoft (je nachdem, was der Kunde wünscht und bezahlt), werden aber insgesamt und von Haus aus intelligenter.

Auf gerade beendeten weltweit größten Computermesse CeBIT kündigte IBM insgesamt fünf neue „x-Server“-Modelle an, die auf der x86-Archiektur basieren, gar vom „Redefining x86 – a New Era of Solutions“ sprachen hier General Manager Adalino Sanchez und Bob Galush, Vice President Marketing System x.

Das System x-Portfolio verfüge nun über erweiterte Cloud- und Analysefunktionen, die Smarter Computing für x86-Kunden möglich werden lassen. Die neuen Angebote umfassten High-Performance-Server, Netzwerk-und Software-Produkte, die Kunden dabei unterstützen könnten, Prozesse innerhalb des Rechenzentrums mithilfe von flexiblen, einfach zu implementierenden Lösungen zu optimieren. Ziel seien eine Verringerung der Komplexität und Kosten sowie ein schnelleres Return on Investment.

Im Einzelnen handelt es sich um:

  • IBM BladeCenter HS23 – ein Geschwindigkeit-starkes Blade für Virtualisierung und Cloud Computing; nach IBM-Erghebungen kann die Performance um bis zu 62 Prozent steigen. Zudem bietet der Rechner bis zu 1,3 Mal mehr Memory und verfügt über zwei 1 Gigabit-Ethernet-Ports sowie 10 Gigabit-Ethernet Virtual Fabric. Die Storage-Ausstattung bringt 2 Hot Swap 2,5 Zoll-Platten mit.
  • IBM System x3650 – zwei Höheneinheiten für die Bewältigung geschäftskritischer Workloads; hier kann sich die Performance um bis zu 80 Prozent erhöhen und die Memory-Kapazität um das 2,6fache. Der Computert bietet zweimal sowie Gigabit-Ethernet-Ports sowie Slot-less 10 Gigabit-Ethernet mit Virtual Fabric. Die Storage-Optionen umfassen 2,5 Zoll und 3,5 Zoll sowie SSD und „eXflash“.
  • IBM System x 3550 M4 – eine Höheneinheit, dicht gepackt für die Verarbeitung geschäftskritischer Lasten; auch hier steigt die Performance bis zu 80 Prozent und Memory um das 2,6fache.die Connectivity-Features entsprechen dem Modell „x3650“, wie die Storage-Ausstattung bis auf Flasch-Speicher. Die fehlen.
  • IBM System dc3500 M4 – ein leiser Tower inklusive Storage und Connectivity-Funktionen für den Einsatz in Büros und verteilten Standorten; hier steigt die Performance um bis zu 80 Prozent, die Memory-Leistung aber um das Vierfache. Connectivity entspricht den anderen Modellen und die Storage-Optionen umfassen 2,5 Zoll, 3,5 Zoll und SSDs.
  • IBM System x iDataplex dx360 M4 – ein System für hohe Leistung bei limitierter Stellfläche, Stromversorgung und Kühlmöglichkeiten; hier ergibt sich der höchste Performance-Gewinn mit bis zu 120 Prozent, obwohl die Memeory-Kapazität „nur“ um das 1,5fache steigt. Es gibt einer Verdopplung der 1 GbE-Ports. Dazu bietet das Gerät Slot-less 10 GbE mit Infiniband. Die Storage-Ausstattung kann zwischen 2,5 Zoll, 3,5 Zoll, HDDs, 2,5 Zoll/1,8 Zoll SSDs variieren.

Zielmarkt: Cloud

Mit den neuen Modellen zielt IBM insbesondere auf den Markt für Cloud Computing und Analytics. Alleine die Implementierung von Cloud-Computing soll laut der IDC-Studie „Worldwide Enterprise Server Cloud Computing 2011-2015 Forecast, doc #228916“ von Juni 2012 mehr als 19 Prozent pro Jahr wachsen. Die aktuelle „IBM CIO Studie“ zeigt, dass Cloud-Implementierungen in den letzten zwei Jahren fast eine Verdoppelung von 33 Prozent auf 60 Prozent erfahren haben.

„Das Design der Server, Software und Services bei IBM-Lösungen zielt darauf, den Wandel bei Anwendern hin zu Smarter Computing-Infrastrukturen zu beschleunigen“, ordnet Sanchez, General Manager, IBM System x, die neuen Server-Modelle ein.

Smarte Technik-Ausstattung

Bob Galush erläutert auf der CeBIT 2012, welche Vorteile und Performancesprünge die zur Messe vor- und ausgestellten x86-Modelle mitbringen. (Bild: Ostler)
Bob Galush erläutert auf der CeBIT 2012, welche Vorteile und Performancesprünge die zur Messe vor- und ausgestellten x86-Modelle mitbringen. (Bild: Ostler)

Das was die Rechner „smart“ machen soll, steckt etwa in der integrierten Connectivity: Die Computer unterstützen 10 Gigabyt-Ethernet Virtual Fabric und den „IBM Distributed Switch 5000V“. Das erlaubt sowohl den Anschluss an Ethernet- und ISCSI-VNetze als auch per Fibre Channel over Ethener (FCoE). Außerdem ist es möglich dem Datanaustausch von virtuellen Maschinen (VMs), dediziert Kapazität bereitzustellen.

Die Systeme selbst lassen sich mit Hilfe des Verfahrens „Fast Setup“ schneller als zuvor installieren und mit „warmen“ Wasser kühlen. Gegenüber der Kühlung mit Luft kann diese Wasser-tTchnik die Energie-Effizienz der Server bis zu 40 Prozent erhöhen.

Management-Werkzeug ist inbegriffen

Dazu kommt ein Set aus IBM-eigenen neuen Management-Tools. „VMControl“ und „VMready“-Tools sind für das Discovery und das Verwalten von virtuellen und physikalischen Ressourcen zuständig.

Zur Unterstützung von Datenanalysen bringen die x86-Rechner performantere Möglichkeiten zur Speicherung mit, etwa „eX Flash“, eine viermal höhere Memory-Kapazität sowie einen deutlichen Performance-Gewinn – bis zu 80 Prozent.

weiter mit: Blade Center Foundation for Cloud

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