Lösung für Entwicklungs- und Testzwecke

HP virtualisiert In-Memory-Datenbank SAP HANA

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Michael Hase / Michael Hase

Albrecht Munz, Director Business Critical Systems bei HP, sieht die neue Appliance vor allem als Test-und Entwicklungs-Plattform.
Albrecht Munz, Director Business Critical Systems bei HP, sieht die neue Appliance vor allem als Test-und Entwicklungs-Plattform. (HP)

HP kündigt eine Appliance für virtualisierte SAP-HANA-Installationen an. Mit der Lösung, die sich für für Entwicklungs- und Testzwecke eignet, lassen sich bis zu 16 virtuelle HANA-Instanzen auf einem physikalischen Server bereitstellen.

Wer SAP HANA testen möchte, muss dafür bislang dedizierte Server einrichten. Um den Einstieg in die In-Memory-Technologie von SAP für Unternehmen zu vereinfachen und günstiger zu machen, bringt HP im März die erste Appliance für virtualisierte HANA-Installationen auf den Markt.

Die „Virtualized HP Appsystems for SAP HANA“ eignen sich laut Anbieter vor allem für Entwicklungs- und Testzwecke. Das Produkt erlaubt es, auf einem physikalischen Server bis zu 16 virtuelle HANA-Instanzen bereitzustellen, und zwar auf Knopfdruck als Klon vorkonfigurierter Templates.

Die Neuheit erspart Unternehmen den Kauf einzelner Test-Server. Dadurch sollen die HANA-Einführung und der -Betrieb günstiger werden. „Viele unserer Kunden sind vom Potenzial von In-Memory-Computing überzeugt und wollen SAP HANA stärker einsetzen“, erläutert Albrecht Munz, Director Business Critical Systems bei HP Deutschland. Zugleich wollten sie aber nicht auf die Flexibilität verzichten, die sie durch Virtualisierung gewohnt seien.

Wettbewerbsvorteile ermitteln

Mit der Appliance biete HP interessierten Kunden die Möglichkeit, betont Munz, „schnell und effizient herauszufinden, welche Wettbewerbsvorteile sie durch SAP HANA erzielen können“. Zudem soll es für HANA-Anwender günstiger werden, Software zu entwickeln und zu testen. Denn dafür brauchen Unternehmen, die die In-Memory-Datenbank einsetzen, bislang kleine, separat laufende HANA-Server.

Die „Virtualized HP Appsystems for SAP HANA“ bestehen aus der HANA-Software und den Servern Proliant DL980 G7 von HP mit einem Terabyte Arbeitsspeicher. Sie laufen mit dem Betriebssystem Suse Linux Enterprise Server. Als Virtualisierungs- und Management-Software kommen vSphere beziehungsweise vCenter von VMware zum Einsatz.

HP bietet die Appliance im Paket mit den Proactive-Care-Services für komplexe IT-Umgebungen und wahlweise mit den Vor-Ort-Implementierungsservices des Fast-Start-Programms an. HANA steht für High Performance Analytic Appliance. □

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