Kennen Sie die Desktop-Virtualsisierung von VMware?

Horizon View erlaubt Desktop-Services über die Cloud

| Redakteur: Ulrike Ostler

Horizon View kapselt Betriebssystem, Profile, Anwendungen und Anwenderdaten in isolierte Schichten. Je nach Bedarf werden die Desktops dann dynamisch zusammengestellt. So erhält der Anwender eine personalisierte Anzeige seines eigenen Desktops.
Horizon View kapselt Betriebssystem, Profile, Anwendungen und Anwenderdaten in isolierte Schichten. Je nach Bedarf werden die Desktops dann dynamisch zusammengestellt. So erhält der Anwender eine personalisierte Anzeige seines eigenen Desktops. (Bild: VMware)

„Horizon View“ ist das Werkzeug von VMware für das Desktop- und Anwendungs-Management in virtuellen Umgebungen. Doch kaum jemand scheint das System zu kennen. Dabei sollen sich die Gesamtbetriebskosten für Desktops um bis zu 50 Prozent senken lassen.

Unternehmen befinden sich in einem Desktop-Dilemma. Einerseits müssen IT-Abteilungen verstärkt auf Kosten, Compliance, Verwaltbarkeit und Sicherheit achten. Andererseits möchten Anwender von mehreren Geräten und Standorten aus flexibel auf ihre Anwendungen und Daten zugreifen können.

Dieses Dilemma – bei dem sich Anwenderfreiheit und die Notwendigkeit der Kontrolle durch die IT gegenüberstehen – kann zu höheren Kosten führen, die Sicherheit beeinträchtigen und die IT-Ressourcen überfordern. Die Situation wird zusätzlich verschärft durch das bestehende PC-orientierte IT-Modell, das hohe Management-Kosten verursacht, dabei aber die IT-Agilität, die zur Anpassung an sich verändernde Geschäftsbedingungen nötig ist, stark einschränkt.

Mit Horizon View lässt sich laut VMware die Verwaltung Tausender Desktops vereinfachen und automatisieren. Denn über die Virtualisierungsplattform lassen sich personalisierte virtuelle Desktops als Managed-Service bereitgestellen, einschließlich Betriebssystem, Anwendungen und Daten.

Was bewirkt Horizon View?

Die virtualisierten Desktops sind im Gegensatz zu herkömmlichen PCs nicht an den physischen Computer gebunden. Stattdessen befinden sie sich in der Cloud und Anwender können auf ihren View-Desktop jederzeit zugreifen. Schließlich findet das Geschäftsleben überall statt. Trotzdem erhielten die Anwender einen umfassenden, personalisierten Desktop, mit dem er auf Daten, Anwendungen und Unified Communications zugreifen kann, sogar mit Unterstützung von 3D-Grafiken.

Mit Hilfe des Teradici-Protokolls PCoIP passen sich die Desktop-Services dynamisch an die Netzwerkbedingungen des Anwenders an. Horizon View erlaube, so VMware, dadurch standortübergreifend eine zuverlässige Performance. Mit der Single-Sign-on-Funktion von VMware View und Drittanbietern kann sichergestellt werden, dass Anwender schnell auf ihre Anwendungen und Daten zugreifen können.

Der Anwender kann sich flexibel über eine Reihe von Geräten wie Desktop-PCs, Thin oder Zero Clients sowie mobilen Geräten bei seinem Horizon View-Desktop anmelden. Unterstützt werden Mac-, Windows- und Linux-Geräte sowie iPad- und Android-Tablets. Für mobile Anwender ist der Zugriff selbst dann möglich, wenn unterwegs keine Verbindung zum Netzwerk besteht.

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