Gute Vorbereitung und Automatismen sind unabdingbar

Höchste Zeit für eine XP-Migration

| Autor / Redakteur: Michael Bernau / Ulrike Ostler

Laufen Sie nicht in die Irre! Sparen Sie nicht an der falschen Stelle! Planen Sie ihre XP-Migration sorgfältig!
Laufen Sie nicht in die Irre! Sparen Sie nicht an der falschen Stelle! Planen Sie ihre XP-Migration sorgfältig! (Bild: freshideas/Fotolia.com)

Die Beharrlichkeit ist schon beindruckend: Zwölf Jahre nach der Markteinführung von „Windows XP“ im Oktober 2001 laufen noch immer PCs mit dem Betriebssystem-Oldie. Im April des kommenden Jahres will Microsoft den technischen Support hierfür endgültig einstellen.Es wird also höchste Zeit, sich mit den Migrationsszenarien zu befassen.

Viele Unternehmen arbeiten noch immer per Turnschuh-Administration. IT-Mitarbeiter gehen in den Unternehmen von Abteilung zu Abteilung und von Büro zu Büro und aktualisieren dort Software oder tauschen Hardware aus.

Die manuelle Arbeit ist allerdings enorm zeitaufwändig und fehleranfällig. Bei einem Projekt wie der endgültigen Ablösung von Windows XP ist solch ein Vorgehen von vornherein zum Scheitern verurteilt.

Dass bei Windows-XP-Systemen etwas geschehen muss, ist klar. Die Umstellung von Windows XP bedarf daher einer gründlichen Vorbereitung und Planung – wie bei allen anderen umfangreichen Migrationsvorhaben auch. Eines der beiden generell möglichen Szenarien sieht einen Umstieg auf „Windows 8“ vor. In anderen Fällen empfiehlt sich zunächst ein Wechsel auf „Windows 7“, etwa weil individuell erstellte Applikationen (noch) nicht unter Windows 8 laufen.

Zwei Maßnahmen zu Beginn

Notwendig sind daher zu Beginn auf jeden Fall zwei Maßnahmen:

  • Erstens ist eine gründliche Bestandsaufnahme aller Client-Systeme, Applikationen, Tools und Betriebssysteme, mit denen die Anwender arbeiten, unbedingt erforderlich.
  • Zweitens müssen die Benutzer bei einem geplanten Umstieg frühzeitig mit ins Boot geholt werden.

Eine umfassende Bestandsaufnahme ist entscheidend für den Erfolg eines Migrationsprojekts. Hier zeigt sich beispielsweise, welche veralteten Systeme ausgetauscht werden müssen und ob es nicht genutzte Softwarelizenzen gibt. Wichtig ist die Inventur aber auch, um mögliche Kompatibilitätsprobleme vorhandener Standard-, aber auch selbsterstellter Applikationen frühzeitig zu erkennen und zu vermeiden.

Erst nach der Auswertung der Bestandsaufnahme sollte eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob auf allen physischen Endgeräten im Unternehmen einheitlich Windows 8 installiert wird, in Teilbereichen ein Zwischenschritt zu Windows 7 sinnvoll ist oder ob virtuelle Desktops eingerichtet werden. Nutzen die Mitarbeiter mobile Endgeräte, sollten auch diese bei einer Modernisierung der - berücksichtigt werden.

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