„Consumerization Study CIO Challenges 2012“

Herausforderung für die IT: Consumerization

| Redakteur: Ulrich Roderer

Die Herausforderung für IT-Abteilungen: Consumerization im Unternehmen.
Die Herausforderung für IT-Abteilungen: Consumerization im Unternehmen. (Bild: © QUALIA studio - Fotolia.com_29526901_Subscription_XXL)

Jeder zweite hat seine geschäftlich genutzten privaten Anwendungen selbst installiert!Mit der aktuellen Breitenbefragung „Consumerization Study CIO Challenges 2012“untersucht die techconsult GmbH im Auftrag von Microsoft Deutschland, in welcher Form das Konzept „Bring your own“ in den Unternehmen bereits gelebt wird.

Vor diesem Hintergrund stehen IT-Verantwortliche vor der Herausforderung, ihren Mitarbeitern die Möglichkeit einzuräumen, sich am Arbeitsplatz in ihrem gewohnten und gewünschten Kommunikations- und Arbeitsumfeld Umfeld zu bewegen.

Im Rahmen der Studienergebnisse wurden anhand einer Mitarbeiter-Typologisierung insgesamt sechs Typen identifiziert, die sich auf Grund ihrer medialen Kompetenz, ihres Handelns und ihres Meinungsbilds im Kontext von „Bring your own“ voneinander unterscheiden. Dies sind die „Überzeugten“ (28 Prozent), die „Mitmacher“ (19 Prozent), die „Beginner“ (14 Prozent), die „Statusträger“ (7 Prozent), die „Ausgebremsten“ (16 Prozent) und die „Gleichgültigen“ (16 Prozent). Die beiden letztgenannten Typen nutzen derzeit weder private Geräte noch Anwendungen.

Bei der Charakterisierung der Typen fielen zwei gegensätzliche Gruppen auf: Die einen zeichnen sich durch einen hohen Grad an Consumerization bzw. durch überdurchschnittlich hohes Potential an Consumerization aus, sie sind Vorreiter und Treiber. Die anderen gehören eher der Liga der „Mitmacher“ und „Gleichgültigen“ an. Für sie hat das Thema „Bring your own“ weitaus weniger Relevanz und spielt derzeit eine eher untergeordnete Rolle.

Die Vorreiter

Zu den Vorreitern von „Bring your own“ gehören die „Überzeugten“ und die „Beginner“. Ein überdurchschnittlich hohes Potential an Consumerization of IT steckt auch im Cluster der „Ausgebremsten“. Sie bewerten das Konzept „Bring your own“ zwar nur rein hypothetisch, da sie derzeit noch keine privaten Endgeräte und Anwendungen im täglichen Business nutzen, allerdings haben bereitgestellte Rechner einen enorm großen Stellenwert. Alle drei Cluster (58 Prozent), sehen in Consumerization of IT eine Reihe von Vorteilen u.a. Flexibilität, Erreichbarkeit, Zeitersparnis und auf Unternehmensseite Kosteneinsparung. All diese Vorteile führen zu mehr Motivation und zu zufriedeneren Mitarbeitern.

Ein Blick auf die Branchen zeigt, dass das Thema Consumerization of IT in erster Linie stark aus den kommerziellen Unternehmen getrieben wird und deutlich weniger aus dem Öffentlichen Dienst.

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