ConvergedSystem 900 und Single-Node-Appliance UV 300H

HP und SGI zeigen leistungsstarke HANA-Systeme

17.06.14 | Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

HP und SGI haben neue Systeme für SAP HANA vorgestellt.
HP und SGI haben neue Systeme für SAP HANA vorgestellt. (SGI / HP Deutschland)

Sowohl HP als auch SGI haben mit dem ConvergedSystem 900 und der Single-Node-Appliance UV 300H potente Hardware für den Einsatz von SAP HANA angekündigt.

HPs ConvergedSystem 900 ist aus einer Kooperation mit SAP („Project Kraken“) hervorgegangen und ist für SAP HANA zertifiziert. Das hochskalierbare System verfügt über bis zu zwölf Terabyte Kapazität in einem einzigen Speicherpool, um die wichtigsten geschäftskritischen Anwendungen zu betreiben. Neben hoher Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig maximaler Verfügbarkeit ist die Hardware auf möglichst schnelle Amortisierung der Investitionskosten ausgelegt.

Schnelle Inbetriebnahme

Das ConvergedSystem 900 wird vorkonfiguriert, optimiert und getestet ausgeliefert. Kunden können dadurch das System innerhalb von 30 Tagen nach Bestellung in Betrieb nehmen. Ein weiterer Vorzug ist laut HP die Möglichkeit zur schnellen Erweiterung über Sechs-Terabyte/Ach-Sockel- und Zwölf-Terabyte/16-Sockel-Scale-Up-Konfigurationen, wobei jeweils Prozessoren auf Intel-Xeon-E7v2-Basis zum Einsatz kommen. Bis zu zwölf Terabyte an Leistung für In-Memory-Computing erleichtern die sichere Migration von Datenbanken in HANA-Umgebungen.

Geschützte Daten

Zusätzlich ermöglicht das System via „HP Serviceguard for SAP HANA“ reduzierte Ausfallzeiten und den Schutz von Unternehmensdaten dank Hochverfügbarkeit und Desaster-Toleranz. Das ConvergedSystem 900 soll im Herbst 2014 auf den Markt kommen. HP bietet zudem ab sofort mit den „Helion Business Applications for SAP“ neue Cloud-gestützte Services für HANA an.

SGI zeigt Single-Node-Hardware

Auch SGI erweitert das Angebot um neue Hardware für SAP HANA: Der Hersteller zeigte im Rahmen der Messe „SAP Sapphire Now“ die Single-Node-Appliance UV 300H, die auf der aktuellen UV-Server-Generation des Herstellers basiert. Die hochskalierbare Shared-Memory-Architektur soll gegenüber Cluster-Systemen vor allem mit einfacher Implementierung, Erweiterbarkeit und Verwaltung punkten. Zwei gespiegelte Single-Node-Systeme ermöglichen laut SGI die unkomplizierte Umsetzung von Ausfallsicherheit und Hochverfügbarkeit.

Skalierbare Xeon-Plattform

Die erste Version der Appliance basiert auf Intels Xeon-Prozessoren der Familie E7 8890 v2 sowie SGIs Numalink-7-Interconnects und Netapp-E2700-RAIDs. Das Acht-Socket-System mit sechs Terabyte Shared Memory lässt sich bei Bedarf auf 32 Sockets mit 24 Terabyte Kapazität hochskalieren. Durch das Hinzufügen von Komponenten lässt sich die Appliance nahtlos und linear erweitern. Daten müssen dabei nicht neu verteilt werden, auch das Austarieren von Input- und Output-Transaktionen entfällt. Voraussichtlich ab Herbst dieses Jahres wird SGI die UV 300H vorkonfiguriert und mit SUSE Linux Enterprise Server ausliefern.

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