VMware vSphere 6.5

Grundlagen zur vCenter Server Appliance

| Autor: Thomas Joos

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Bei der Appliance handelt es sich um eine fertige Linux-Installation, inklusive einer vCenter-Installation, die Sie nur noch einrichten müssen, nachdem Sie die Appliance installiert haben. Die Installation wurde in vSphere 6 vereinfacht, und mit vSphere 6.5 weiter verbessert.

Die neue vCenter Server Appliance 6.0 wird mit der virtuellen Hardwareversion 10 bereitgestellt, der Vorgänger hat noch die Version 8 verwendet.

Sie können die Hardwareversion der vCenter Server Appliance aktualisieren, um mehr virtuelle CPUs zu unterstützen. Das macht dann Sinn, wenn Sie im Netzwerk nur aktuelle Hypervisor/ESXi-Hosts einsetzen. ESXi 5.5.x bietet Unterstützung bis zur virtuellen Hardwareversion 10. Diese bietet Unterstützung für 64 virtuelle CPUs pro virtueller Maschine. ESXi 6.0 unterstützt die Hardwareversion 11 mit bis zu 128 virtuellen CPUs pro virtueller Maschine. ESXi 6.5 bietet die neue Hardwareversion 13. Diese unterstützt ebenfalls bis zu 128 logische Prozessoren und 129 Kerne (virtuelle CPUs) pro Sockel. Allerdings unterstützt die Hardwareversion bis zu 6.128 GB Arbeitsspeicher für VMs, sowie die Unterstützung für NVMe-Controller.

Bei der Bereitstellung der vCenter Server Appliance nehmen Sie einige Einstellungen vor, die für die Installation eine besondere Rolle spielen. Die Einrichtung nehmen Sie am besten von einer Arbeitsstation aus vor. Auf dieser kann macOS X, Linux oder Windows installiert sein, um die Appliance bereitzustellen.

Sie können während der Installation der Appliance entweder eine Anbindung an eine vorhandene Installation durchführen, eine neue Installation starten, oder auch einen bereits vorhandenen Plattform Services Controller (PSC) verwenden. Wollen Sie die interne Datenbank in der vCenter Appliance nutzen, setzen Sie auf die bereits integrierte Installation.