VMware 6

Grundlagen zur vCenter Server Appliance

| Autor: Thomas Joos

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Tom's Admin Blog (Bild: Tom Joos)

Bei der Appliance handelt es sich um eine komplett fertige Linux-Installation, inklusive einer vCenter-Installation, die Sie nur noch einrichten müssen, nachdem Sie die Appliance installiert haben. Die Installation wurde in vSphere 6 vereinfacht.

Die neue vCenter Server Appliance 6.0 wird mit der virtuellen Hardwareversion 8 bereitgestellt. Diese unterstützt 32 virtuelle CPUs pro virtueller Maschine. Die Appliance verfügt bereits standardmäßig über folgende Software:

  • SUSE Linux Enterprise Server 11 Update 3 für VMware, 64-Bit-Edition
  • PostgreSQL
  • vCenter Server 6.0 und vCenter Server 6.0-Komponenten

Sie können die Hardwareversion der vCenter Server Appliance aktualisieren, um mehr virtuelle CPUs zu unterstützen. Das macht dann Sinn, wenn Sie im Netzwerk nur aktuelle Hypervisor/ESXi-Hosts einsetzen. ESXi 5.5.x bietet Unterstützung bis zur virtuellen Hardwareversion 10. Diese bietet Unterstützung für 64 virtuelle CPUs pro virtueller Maschine. ESXi 6.0 unterstützt die neue Hardwareversion 11 mit bis zu 128 virtuellen CPUs pro virtueller Maschine.

Sie können die vCenter Server Appliance nicht mit dem vSphere Client oder vSphere Web Client bereitstellen, sondern nur mit einem Browser von einem Server oder einer Arbeitsstation aus. Bei der Bereitstellung der vCenter Server Appliance nehmen Sie einige Einstellungen vor.

Sie können während der Installation der Appliance entweder eine Anbindung an eine vorhandene Installation durchführen, eine neue Installation durchführen, oder auch einen bereits vorhandenen Plattform Services Controller (PSC) verwenden. Wollen Sie die interne Datenbank in der vCenter Appliance nutzen, setzen Sie auf die bereits integrierte PostgreSQL-Datenbank nutzen.

vCenter Server 6.0 unterstützt Verbindungen zwischen vCenter Server und vCenter Server-Komponenten entweder über IPv4- oder IPv6-Adressen. Eine gemischte Umgebung mit IPv4 und IPv6 wird nicht unterstützt.