Virtuelle Maschinen unter libvirt automatisch starten lassen

Gebloggt: VM-Management mit virsh

| Redakteur: Thomas Drilling

Übersicht virtuelle Maschinen mit virsh
Übersicht virtuelle Maschinen mit virsh (Thomas Drilling)

Unter Linux lassen sich mit dem grafischen, auf der libvirt basierenden Tool Virt Manager VMs, bzw. Hypervisors auf Basis von KVM/Qemu, Xen und, VMware, bzw. OpenVZ oder LXC-Container mit einer einheitlichen Oberfläche verwalten. Allerdings unterstützt Virt Manager nicht alle von der libvirt gebotenen Möglichkeiten, wie es etwa die CLI-basierte libvirt-Schnittselle virsh tut.

Ein Beispiel ist etwa das automatischen Starten von VMs nach dem Hochfahren des Hypervisor-Hosts.

Das Eingeben von

virsh list

zeigt z.B. alle auf dem lokalen Host laufenden virtuellen Maschinen an; mit einem angehängten --all nicht nur die laufenden, sondern alle vorhandenen VMs. Soll eine davon beim nächsten Start des Virtualisierungs-Hosts automatisch starten, steht der Parameter autostart zur Verfügung, etwa

virsh autostart <vmname>

Soll die VM sofort starten und nicht erst beim nächsten Boot des Hypervosors, klappt das mit

virsh start <vmname>

Mit

virsh list --autostart

lassen sich alle virtuellen Maschinen anzeigen, bei denen die Autostart-Option aktiviert ist.

Die Autostart-Option lässt sich mit

virsh autostart --disable

wieder deaktivieren.

Virsh quittiert das mit „Domain <vmname> unmarked as autostarted".