Fujitsu kündigt auf Ceph basierende Storage Appliance an

Gebloggt: Software-defined Storage System von Fujitsu

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Thomas Drilling

Drillings Open-Source-Eck
Drillings Open-Source-Eck (Bild: Thomas Drilling)

Fujitsu will Mitte September ein einfaches, skalierbares, verteiltes Speichersystems im Petabyte-Bereich vorstellen

Das Unternehmen Fujitsu wird auf dem Mitte September in San Francisco stattfindenden Intel Developer Forum eine erste Vorschau eines einfachen, skalierbaren, verteilten Speichersystems im Petabyte-Bereich zeigen, das auf Ceph basiert und Xeon-CPUs, Intel-SSDs und Intels Virtual Storage Manager (VSM) verwendet. Dabei soll Intels Virtual Storage Manager vor allem dasCeph-Management vereinfachen.

Für Datenhungrige Nutzer

Fujitsu hat mit seiner Ceph-basierten Storage-Appliance vor allem aber nicht nur Cloud-Provider im Visier. So profitieren etwa auch Nutzer der populären IaaS-Management-Plattform OpenStack von  Fujitsus Appliance, da Ceph inzwischen integraler Bestandteil von OpenStack ist. Doch auch andere datenhungrige Nutzer mit extremen Speicher-Anforderungen, etwa für einen schnellen Zugriff  auf historische Finanzdaten oder beim Multimediastreaming sollen von Fujitsus Fertig-Lösung profitieren.

Von der Doktorarbeit zum Muster-Lösung

Ceph ist - obwohl inzwischen von Red Hat übernommen - eine seit 2004 entwickelte quelloffene Plattform zum Bereitstellen und Verwalten von Object-, Block- und File-Storage in einem verteilten Cluster. Ceph bietet eine zusätzliche Abtraktionsebene oberhalb von Blöcken oder Dateisystemen und speichert dazu jede in Ceph abgelegte Information in einem oder mehreren binären Objekten.