SUSE und MariaDB sollen für IBMs Power-Architektur angepasst werden

Gebloggt: IBM, Suse und MariaDB kooperieren bei Big Data

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Thomas Drilling

Suse und MariaDB kooperieren
Suse und MariaDB kooperieren (www.mariadb.com)

Suse hat auf IBMs Hausmesse in Las Vegas bekannt gegeben, dass Suse Linux und MariaDB für IBMs POWER-Server angepasst werden. Suse, MariaDB und IBM wollen offenbar kooperieren, um im Cloud- und Big-Data-Business besser aufgestellt zu sein.

Wie Suse in Las Vegas offiziell bekannt gab, haben der Linux-Distributor und die MariaDB Corporation - der Datenbankhersteller steht hinter dem MySQL-Fork MariaDB - eine strategische Partnerschaft für IBMs Power-Plattform beschlossen.

IBM POWER8 und MariaDB Enterprise

IBMs POWER-Server verstehen sich als leistungsstarke und kostengünstige Alternative zu Intel-Servern, wobei IBM bemüht ist, Linux als Standard-Betriebssystem der Architektur zu etablieren, wozu das Unternehmen seit einiger Zeit weltweit so genannte Innovationszentren betreibt. MariaDB startete zunächst als quelloffener Fork der inzwischen zu Oracle gehörenden MySQL-Datenbank und hat sich seitdem bei vielen wichtigen Linux-Distributionen als Standard-SQL-Datenbank durchgesetzt. Später stieg der MySQL-Dienstleister SkySQL bei MariaDB ein, um auch kommerziellen Support für MySQL anbieten zu können. Gemeinsam brachte man dann eine kostenpflichtige Unternehmens-Version MariaDB Enterprise auf den Markt. Erst seit Kurzen drückt sich die Fusion auch im neuen Firmennamen MariaDB Corporation aus.

Kooperieren für Cloud und Big Data

Konkret sollen in naher Zukunft Suses in Kürze zu erwartendes Suse Linux Enterprise 12 (SLE12) und die kommerzielle MariaDB-Version MariaDB Enterprise für IBMs POWER8-Systemen optimiert werden. Darüber hinaus wollen sowohl Suse, als auch die MariaDB Corporation Kunden und Partnern weiterführende. Dokumentation zur Optimierung der Software zur Verfügung stellen. Die Zusammenarbeit richtet sich primär an Kunden, die Ihre Big-Data- und Cloud-Anwendungen auf POWER-Servern betreiben oder betreiben wollen. Allerdings machten weder Suse noch die MariaDB Corporation nähere Angaben zu Preisen und Verfügbarkeit.