Datacenter-Outsourcing

Für jeden „Daten-Fußabdruck“ den passenden Schuh

| Autor / Redakteur: C R Srinivasan ist Vice President, Global Product Management, Data Centre Services von Tata Communications. / Ulrike Ostler

Es muss nicht in jedem Fall das eigene Equipment sein für die Daten-Fußabdrücke.
Es muss nicht in jedem Fall das eigene Equipment sein für die Daten-Fußabdrücke. (Bild: Jamrooferpix / Fotolia.com)

Sowohl etablierte Unternehmen als auch Startups kreieren neue Produkte und Dienstleistungen, um jeden Aspekt des Lebens für Verbraucher wie auch Unternehmen zu revolutionieren. Mit jedem neuen Tool, das wir zur Verfügung haben, wird unser „Daten-Fußabdruck“ ein bisschen größer. Da kommt das Outsourcing von Rechenzentren ins Spiel.

In den vergangenen Jahren ist die Datennutzung auf der Welt regelrecht explodiert – schätzungsweise 90 Prozent der Datenmenge weltweit sind in den letzten zwei Jahren entstanden. Einer der vielen Faktoren, die zu dieser Explosion der Datenmenge beitragen, ist der Anstieg der Mobilfunknutzung in Schwellenländern.

Schätzungsweise 57 Prozent der Weltbevölkerung werden bis zum Jahr 2017 ein Mobiltelefon besitzen. Dies ist ein Indikator für die weiter ansteigende weltweite Datennutzung. Unternehmen, die mit großen Datenmengen arbeiten, müssen genau überlegen, welche Lösung die richtige für sie ist. Dies hängt auch maßgeblich von der Größe ihres „Daten-Fußabdrucks“ ab.

Für größere Unternehmen kann es durchaus sinnvoll sein, ihr eigenes Rechenzentrum zu betreiben. Vorteil ist hier, dass sensible Daten an einem für sie einfach zugänglichen Ort unter Anwendung der erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen verbleiben. Ein eigenes Rechenzentrum verursacht jedoch hohe Kosten und sollte nur in Erwägung gezogen werden, wenn die erzeugte Datenmenge dies rechtfertigt. Mit einem privaten Rechenzentrum zahlt man immer für eine feste Kapazität, egal ob diese voll genutzt wird oder nicht.

RZ-Outsourcing empfiehlt sich für Mittelständler

Gerade für mittelständische Unternehmen ist ein privates Rechenzentrum daher auf Kosten-Nutzen-Basis nicht immer sinnvoll – besonders dann, wenn unklar ist, wie sich die eigenen Datenanforderungen mit der Zeit entwickeln werden. Denn Kosten entstehen auf vielen Ebenen: von der grundlegenden Server-Infrastruktur bis hin zu laufende Kosten wie Strom- und Kühlkosten, die mit dem Betrieb von Servern auf dem eigenen Gelände verbunden sind.

Zusätzlich muss jedes Unternehmen, das sein privates Rechenzentrum betreibt, etwaige Kosten für die Anstellung eines in Vollzeit beschäftigten Rechenzentrums-Manager und des Sicherheitspersonals miteinkalkulieren. Denn die Daten müssen Tag und Nacht sicher verwahrt werden.

Eine bevorzugte Lösung für mittelständische Unternehmen ist daher „Co-Location“, also die gemeinsame Nutzung eines Rechenzentrums. Bei dieser Form der Rechenzentrumsnutzung können sich Unternehmen die Kosten der Anlage teilen und darüber hinaus von eigens bereitgestelltem, spezialisiertem Personal vor Ort profitieren, um ihre Daten zu verwalten.

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Co-Location ist bis zu einer bestimmten Größenordnung ein interessanter Ansatz für Mittelständler....  lesen
posted am 27.01.2016 um 09:42 von Heiko.Schrader@gmx.de


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