Nlyte Express Edition gibt es als Abo

Einstiegslösung für das Data Center Infrastructure Management

27.09.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Die grafische Aufbereitung der Analysen soll einem ganzheitlichen Anspruch genügen und helfen, die Übersicht zu behalten. Bild: Nlyte

Nlyte Software, Anbieter von Software für das Infrastruktur-Management in Rechenzentren (DCIM), bringt nun eine Einstiegslösung auf Subscriptionsbasis auf den Markt. „Nlyte Express Edition“ soll Behelfsmittel wie „Microsoft Excel“ und „Visio“ erübrigen.

Die Software erlaubt in Echtzeit einen „ganzheitlichen“ Blick auf die Systeme im Datacenter. Fehleinschätzungen durch fehlerhafte oder unvollständige Excel-Inventarlisten werden auf dieses Weise ausgeschlossen.

Mit Hilfe des Produkts lässt sich analysieren, wo welche Komponenten im Rechenzentrum platziert sind, und stellt die Resultate in grafischer Form dar. Aufgrund dieser Ergebnisse sollen IT-Verwalter in der Lage sein, für jedes System den optimalen Standort im Data Center zu ermitteln – Server, Switches genauso wie Storage-Geräte und die dazugehörigen Stromversorgungen und Kühlsysteme. Dies verringert das Risiko von Ausfällen und hilft dem Unternehmen dabei, die Betriebskosten zu senken.

Nlyte Express basiert auf der Enterprise-DCIM-Software-Suite des Herstellers. Dadurch ist es für Anwender einfach, bei Bedarf auf die leistungsstärkere Lösung umzustellen.

Ein Abo anstelle eines Kaufs

Das Lizenzmodell, ein Abonnement, ist nach Darstellung des Anbieters besonders benutzerfreundlich Lizenzmodel. Es soll sicher stellen, dass die Software auch für Betreiber von Rechenzentren erschwinglich ist, die nur über ein begrenztes IT-Budget verfügen.

Rakesh Kumar, Vice President bei der Beratungsgesellschaft Gartner, sagt über das Angebot: „DCIM entwickelt sich zu einem unverzichtbaren Hilfsmittelf für Data-Center-Manager.“ Doch viele Unternehmen wüssten nicht, wo sie damit anfangen sollten. Kumar rät IT-Verantwortlichen deshalb: „Der einfachste Weg, um mit DCIM erste Erfahrungen zu sammeln, besteht darin, eine Einstiegslösung zu implementieren. Diese sollte jedoch die Option bieten, nahtlos auf eine Version mit erweitertem Funktionsumfang umzusteigen.“

Technische Details von Nlyte Express Edition

Die Software erstellt ein zentrales Verzeichnis, in dem Informationen über alle Systeme in einem Rechenzentrum zusammengefasst sind. Mit Hilfe des Produkts lässt sich zudem feststellen, welche Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Komponenten bestehen.

Außerdem ermittelt die DCIM-Software in Echtzeit den Status der Systeme und erlaubt es, unterschiedliche Szenarien durchzuspielen. Der IT-Fachmann kann beispielsweise prüfen, welche Auswirkungen es hat, wenn er Racks mit Servern oder Netzwerkgeräten in einem bestimmten Bereich des Rechenzentrums aufstellt.

Zu Nlyte Express gehören aber auch Online-Trainingskurse und Services. Sie sollen den Anwendern dabei behilflich sein, die vorhandenen Daten über die Rechenzentrums-Infrastruktur in die Lösung von Nlyte zu integrieren.

Die vier Hauptkomponenten von Nlyte Express Edition:

  • „Bulk Data Manager“ importiert Daten aus Tabellen und Visio in die Performance Management Database (PMDB) des Herstellers.
  • „Datacenter Module“ ermöglicht den Zugriff auf die Daten der Rechenzentrums-Komponenten, die in der PMDB gespeichert sind, außerdem auf den „Cabinet Planer“, ein Tool, mit dem sich die Belegung der Schranksysteme planen lässt und den Betriebsmittelkatalog (Materials Catalog).

Die Nlyte-Module in der Übersicht; Bild: Nlyte
Die Nlyte-Module in der Übersicht; Bild: Nlyte

Dieser Katalog enthält detaillierte Informationen über jede Komponente im Rechenzentrum und wird automatisch aktualisiert. Die – umständliche und aufwändige - Betriebsmittelverwaltung mithilfe von Excel-Listen wird dadurch hinfällig. Zudem zeigt dieses Modul auf, welche Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Komponenten bestehen, beispielsweise welche Abteilungen oder Administratorgruppen darauf Zugriff haben;

  • Mit Hilfe des Module „Nlyte Planner“ können Fachkräfte wie mit einem CAD-Programm einen Belegungsplan des Data Centers erstellen und den bestmöglichen Standort von Systemen ermitteln
  • Der Tool-Bestandteil „Organizer“ ist dafür gedacht zu untersuchen, welche Ressourcen im Rechenzentrum die einzelnen Geschäftsbereiche des Unternehmens nutzen. Zudem lassen sich damit entsprechende Reports erstellen.

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