RESTful-APIs für das Datacenter Infrastrcture Management

Einfache Integration von und in DCIM ist Pflicht

| Redakteur: Ulrike Ostler

Das sind die Funktionen, die das DCIM-Werkzeug von Emerson Network Power abdeckt.
Das sind die Funktionen, die das DCIM-Werkzeug von Emerson Network Power abdeckt. (Bild: Emerson Network Power)

„Trellis“ bezeichnet die Software von Emerson Network Power für das Infrastruktur-Management von Rechenzentren (DCIM). Die aktuelle Version bietet weitere RESTful-APIs (Representational State Transfer Application Programming Interfaces), verbesserte Funktionen zur Änderungsplanung sowie acht neue Basispakete für das Berichtswesen.

Mit dem jüngsten Update steht Kunden der Trellis-Plattform eine vollständig integrierte Ansicht aller Abläufe sowohl in Bezug auf die IT als auch auf sonstige Anlagen und Einrichtungen zur Verfügung. Sie können so unter Umständen bessere Kapazitäts-Management-Entscheidungen treffen und damit Zeit und Geld sparen.

Trellis ist untern den Top-15-DCIM-Tools aufgeführt und steht zur Wahl für den DataCenter-Insider-Award 2015.
Trellis ist untern den Top-15-DCIM-Tools aufgeführt und steht zur Wahl für den DataCenter-Insider-Award 2015. (Bild: VBM-Archiv)

siehe: die Top 15 DCIM-Tools; außerdem können Leser abstimmen, ob Emerson Network Power den diesjährigen DataCenter-Insider Award verdient.

Die neuen APIs verleihen der Trellis-Plattform wichtige neue Fähigkeiten, die von Emerson Network Power Kunden zur Steigerung der DCIM-Leistungsfähigkeit angefragt wurden. So vereinfachen die APIs die Integration zwischen DCIM und Anwendungen, die in den Rechenzentren der Kunden ausgeführt werden, ohne dass dadurch die operativen Abläufe der Rechenzentren geändert werden müssen.

Mit den APIs lässt sich die Interoperabilität mit anderen Anwendungen (aus IT-Management- und Abrechnungssystemen) herstellen, wobei auch andere Plattformen wie beispielsweise Mobilgeräte einbezogen werden können. Außerdem ist es möglich, benutzerdefinierte Workflows zu schaffen, die optimal auf die Prozesse im Kundenumfeld abgestimmt sind.

Schnittstellen zum DCIM-Tool erhöhen der Wert von Informationen

„Der Wert von DCIM hängt von seiner Fähigkeit ab, große Mengen von Echtzeitdaten aus allen Bereichen des Rechenzentrums zu aggregieren“, erklärte Jennifer Koppy, Research Director bei IDC. „APIs, mit denen die Interaktion von Funktionen zwischen vielen unterschiedlichen Datenquellen und Management-Tools ermöglicht wird, sind für eine erfolgreiche DCIM-Implementierung von grundlegender Bedeutung.“

Das greift John Curran, Vice President Product Management im Unternehmensbereichs Avocent von Emerson Network Power, auf: „Diese neue Eigenschaft hat die Einsatzfähigkeit der Trellis-Plattform als strategische Unternehmensressource verbessert. Denn die Kunden können mit dieser Lösung ihre alltäglichen Aktivitäten rationalisieren und vereinfachen. So wird die Effizienz gesteigert und Kosten werden gesenkt“ Er setzt hinzu: „Außerdem kann unser Netzwerk aus Partnern, Zulieferern und Endnutzern durch dieses neue, leistungsstarke Merkmal den Mehrwert der Plattform erhöhen.“

Die APIs innerhalb der Trellis-Plattform ermöglichen die Kommunikation mit Anwendungen wie etwa Betriebs-Management-Systemen, Web-basierten Anwendungen und Mobilgeräten. Außerdem unterstützen die APIs den bidirektionalen Zugriff auf Daten über unterschiedliche Plattformen und Systeme hinweg und ermöglichen der IT-Abteilung eine präzise Kostenaufteilung aufgeschlüsselt nach Geschäftszweigen oder Kunden.

Daten aufnehmen, ablegen und auswerten

Dank dieser Kommunikation lassen sich geschäftskritische Daten präzise erfassen und in der Trellis-Plattform speichern. Mithilfe der erweiterten Analysefunktionen, die in der Plattform integriert sind, können Betriebsteams von Rechenzentren zudem verbindliche Informationen generieren, die den Entscheidungsprozess unterstützen und die Performance jeder Betriebsebene messen.

Dadurch wird der Umstieg zu einem datenbasierten Betriebsmodell möglich. Diese Fähigkeiten sind in allen Rechenzentrumsmodellen, egal ob Enterprise, Cloud, Lights Out oder Hyperscale wichtig. Letztlich müssen sich Rechenzentrumsbetreiber so weniger mit dem Management der physischen Infrastruktur befassen. Vielmehr können sie ihren Fokus stärker auf die Verfügbarkeit von IT-Anwendungen richten, von denen der gesamte Geschäftsbetrieb abhängt.

Einfache Nutzungsformen

Neben den neuen APIs zeichnet sich die aktuelle Version der Trellis-Plattform durch verbesserte Funktionen zur Änderungsplanung aus. Mit diesen neuen Verbesserungen haben Benutzer die Möglichkeit, die Kapazitätssuchfunktion ab einem beliebigen Zeitpunkt zu nutzen. Senior Manager und andere Führungskräfte von Rechenzentren können sich jetzt ein Bild davon machen, mit welcher Geschwindigkeit ihre Ressourcen verbraucht werden, und dadurch bessere Entscheidungen zur Kapazitätsplanung treffen.

Zu den Vorteilen dieser neuen Funktion zählen außerdem bessere Einblicke in die Anschlusskapazitäten des gesamten Unternehmens (durch die Fähigkeit Datenverbindungen innerhalb erstellter Projekte zu managen) sowie die Senkung des Zeitaufwands für Planung und Bereitstellung neuer Ausrüstung. Darüber hinaus bietet die aktuelle Version der Trellis-Plattform acht neue Berichtfunktionen, darunter kritische Berichte über Verbindungen, Status und Energieverbrauch.

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