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Eine kleine Evolutionsgeschichte der Malware

| Autor / Redakteur: Fred Touchette* / Ulrike Ostler

Als Scherz, gemeiner Scherz fing es an ....
Als Scherz, gemeiner Scherz fing es an .... (Bild: Faithie Photography)

Nicht einmal sechs Jahre nachdem der Personal-Computer das Licht der Welt erblickt hatte, hörte die Welt zum ersten Mal von einem Computer-Virus, dem „Elk Cloner“. Aus heutiger Sicht nicht ganz unerwartet verschoben sich die Grenzen schnell: weg vom simplen Scherz, hin zur Hackerattacke mit Hilfe einer böswillig agierenden Software.

Diese Software war bereits fähig, ihre Opfer gezielt anzugreifen. Weniger als ein Jahr später tauchte in den Weiten der Computerwelt die erste Personal-Malware auf und die Geschichte nahm ihren Lauf.

Nachdem die erste Personal-Malware aufgetaucht war, ging man in ihrem Gefolge dazu über, mit dem Terminus „Computer-Virus“ ein Schadprogramm zu bezeichnen, das ausschließlich dem Zweck dient, Daten zu zerstören oder Systeme zu korrumpieren.

Die 80er: Vom Scherz zur gezielten Attacke – von Virus und Malware

Etwa Mitte der 80 er Jahre kamen die ersten kommerziellen Antivirenlösungen auf den Markt. Seit den Anfangstagen der Antivirensoftware sind die Virenattacken um einiges intelligenter und ausgefeilter geworden. Die Viren können nicht nur erheblich mehr als ihre Urahnen, sie gelangen auch an praktisch jeden Ort im System.

Im Laufe der Zeit bildeten sich aufgrund ihrer unterschiedlichen Verhaltensweisen verschiedene Kategorien von Viren heraus. Ursprünglich war der Begriff „Virus“ eine übergeordnete Bezeichnung für jedwede Form von Schadsoftware. Später grenzte man den Begriff auf diejenige Malware ein, die imstande ist Systeme gezielt zu attackieren.

Diese Form der Malware ist allerdings nicht in der Lage sich selbst zu replizieren. Diese Verbreitungseigenschaft ist den so genannten „Würmern“ vorbehalten. Sie sind in der Lage, Kopien ihrer selbst zu erstellen und sich auf diese Weise blitzartig in Computersystemen zu verbreiten. Die Trojaner bekamen ihren Namen dann nach dem allseits bekannten „Trojanischen Pferd“ der griechischen Mythologie: Sie geben vor etwas zu sein, beispielsweise ein Spiel oder eine legitime Software, in Wirklichkeit enthalten sie aber gefährlichen Schadcode.

Ergänzendes zum Thema
 
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In der Folge löste der Begriff „Malware“ als Überbegriff für sämtliche Arten von Schadsoftware die ursprüngliche Bezeichnung „Virus“ ab. Dazu kam in schneller Folge eine lange Reihe weiterer Begriffe, um die wachsende Zahl unterschiedlicher Attacken und Angriffsvektoren besser zu beschreiben. Dazu gehören Spyware, Scareware, Ransomware, Rootkits, Botnets und so weiter – alle inzwischen im Internet und darüber hinaus weit verbreitet.

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