Neue Docker-Version 1.5 mit Support für IPv6 und separate Docker-Dateien

Docker 1.5 ist fertig

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Thomas Drilling

Drillings Open-Source-Eck
Drillings Open-Source-Eck (Bild: Thomas Drilling)

Docker hat mit der Version 1.5 das erste große Haupt-Release in 2015 offiziell freigegeben. Eine der interessantesten Neuerungen: Container können über Host-Grenzen hinaus untereinander via IPv6 kommunizieren.

Docker hat eine neue Haupt-Version 1.5 seiner Container-Software fertig. Die ist jetzt unter anderem in der Lage, Pv6-Adressen aus Containern heraus aufzulösen. So können Container über mehrere Hosts hinweg via IPv6 kommunizieren. Eine detaillierte Beschreibung der neuen IPv6-Unterstützung findet sich im Docker-Blog.

Weitere Neuerungen

Ferner können Admins Container jetzt mit dem Parameter  --read-only mit einem nur Readonly-Dateisystem ausstatten. Damit können Sytemverwalter die "Positionen" im Dateisystem, an denen Apps Daten ablegen dürfen, granular festlegen. Neu ist auch ein API, das es zusammen mit einigen neuen Befehlen erlaubt, Daten zur CPU-Nutzung, Speicherauslastung, Festplattenauslastung und zum Netzwerk-I/O in eine bestehende Monitoring-Lösungen zu übernehmen.

Verschiedene Docker-Files

Darüber hinaus können Systemverwalter beim Bauen von Images jetzt verschiedene Docker-Files benutzen. Admins sind damit nicht mehr auf das Standard-Docker-File  festgelegt, sondern können mehrere Docker-Files pflegen und beim Build-Prozess das jeweils Passende  verwenden.

Wohl als Reaktion auf zuletzt wiederholt geäusserte Kritik in Bezug auf Intransparenz gegenüber der Community haben die Docker-Entwickler Ihre Spezifikation, wie Docker Images baut und formatiert überarbeitet und in kleine Häppchen aufgeteilt.