T-Systems-Manager über Mechanismen der Hochverfügbarkeit im Rechenzentrum

Die Zahnräder hinter den Kulissen der Cloud

| Autor / Redakteur: Ferri Abolhassan / Ulrike Ostler

Dr. Ferri Abolhassan, Geschäftsführer der T-Systems International GmbH: "Cloud Services setzen Expertise auf allen Ebenen voraus: Notwendig sind sowohl hochmoderne Technologien als auch reibungslose Prozesse und ein breitgefächertes Know-how."
Dr. Ferri Abolhassan, Geschäftsführer der T-Systems International GmbH: "Cloud Services setzen Expertise auf allen Ebenen voraus: Notwendig sind sowohl hochmoderne Technologien als auch reibungslose Prozesse und ein breitgefächertes Know-how." (Bild: T-Systems International GmbH)

Ein erfolgreiches Management der ICT-Infrastruktur beruht auf verschiedenen Elementen, die einwandfrei zusammenspielen müssen. Auf der einen Seite stehen leistungsfähige Techniken, auf der anderen effiziente Prozesse. Aber das allein reicht nicht aus: Erst ein Team aus erfahrenen Experten vervollständigt das Bild.

Trends wie Virtualisierung, Collaboration, Big Data oder Mobile IT sowie die zunehmenden Anforderungen an Flexibilität, Sicherheit und Skalierbarkeit einer ICT-Architektur zwingen Unternehmen und IT-Profis zum Umdenken. Es genügt nicht mehr, Daten und Anwendungen auf firmeneigenen Servern zu speichern und Mitarbeitern über ein lokales Netzwerk zur Verfügung zu stellen.

Immer mehr Unternehmen haben daher ihre kompletten Infrastrukturen oder Teile davon in externe Rechenzentren ausgelagert. Sie wollen Geschäftsprozesse vereinfachen, Mitarbeiter entlasten und Investitionen in Hard- und Software senken. Doch was braucht es auf Seiten des Providers, um den Kunden Hochverfügbarkeit, Datensicherheit und Ausfallsicherheit in der Cloud zu bieten?

Ausfall unter 5 Minuten pro Jahr dank Twin-Core

Der fortwährende Geschäftsbetrieb ist heute unverzichtbar, Business-Continuity lautet das Schlagwort. Fällt eine einzige Komponente des Systems aus, beispielsweise bei einem Stromausfall, kostet das ein Unternehmen Geld, viel Geld. Hochverfügbare Cloud-Dienste sind möglich – aber nur mit der richtigen Technologie.

Diese umfasst unter anderem redundant ausgelegte Systeme und Netzteile. Ein Beispiel für solch ein Konzept ist der Twin-Core-Ansatz. Die Spiegelung aller Daten und Infrastrukturen in einem zweiten Rechenzentrum an einem anderen Standort schafft die Voraussetzungen für eine mögliche Hochverfügbarkeit von 99,999 Prozent. In der Private Cloud können Provider auf diese Weise Ausfallzeiten auf höchstens fünf Minuten im Jahr reduzieren.

Präzision im Prozess-Management

Damit IT-Ressourcen jederzeit nach Anforderung flexibel abrufbar sind, muss der Provider alle Prozesse bei der Bereitstellung der Infrastrukturen stetig optimieren. Die Standardisierung und Automatisierung von geeigneten Prozessen, beispielsweise die flexible Zuweisung von Server-Einheiten entsprechend des jeweiligen Unternehmensbedarfs, erlauben bestmögliche Qualität bei optimierten Kosten. Dies schließt eine Fokussierung auf erprobte Plattformen und Module, die Wiederholung von Lösungsabläufen sowie eine Ausweitung einheitlicher Qualitätskriterien auch auf die Zulieferer des Providers ein.

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