Best Practices für Datenbank-Admins

Die Verwaltung virtualisierter Datenbanken könnte einfacher sein

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mehr als drei Viertel von 500 Befragten haben ihre Datenbank virtualisiert.
Mehr als drei Viertel von 500 Befragten haben ihre Datenbank virtualisiert. (Bild: pro motion pic / Fotolia)

Die folgenden fünf Tipps sollte jeder Datenbankadministrator (DBA) im Hinterkopf haben, nicht nur um den reibungslosen Ablauf eines Datenbank-Virtualisierungsprojekts zu gewährleisten, sondern auch, um die hohe Leistung nach der Virtualisierung aufrechtzuerhalten. Solarwinds, ein Anbieter von IT-Verwaltungssoftware, hat sie zusammengestellt.

Die Datenbank-Virtualisierung ist aus Gründen der Kostenersparnis, der Effizienz und der Vorteile agilen Arbeitens auf dem Vormarsch. Das zeigt auch eine Umfrage vom Februar dieses Jahres unter fast 500 IT-Profis, die Solarwinds erhoben hat. Dieser zufolge hat die Mehrheit der Befragten (76 Prozent) ihre Datenbanken virtualisiert und/oder verwendet zur Unterstützung ihrer Umgebung eine Kombination aus virtuellen und physischen Datenbanken.

Allerdings sind Datenbanken von Natur aus komplex, da aufgrund ihrer geschäftsentscheidenden Bedeutung eine hohe Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Geschwindigkeit gewährleistet sein muss. Nachdem die Virtualisierung eingeführt wurde, sind weitere komplexe Eigenschaften zu bedenken.

  • 1. Trotzdem: Keine Angst vor der Virtualisierung einer großen Datenbank mit hohem Transaktionsaufkommen. Virtualisierungstechnologie ist zuverlässig und kann eine Leistung bieten, die dem Ausführen einer Datenbank auf Bare-Metal-Servern nahekommt.
  • 2. Bauen Sie eine gute Arbeitsbeziehung zum Virtualisierungsadministrator auf. Ohne die Fähigkeit, selbst Änderungen auf den VM-Ressourcen vorzunehmen, entgeht dem DBA der größte Vorteil der Virtualisierung – Agilität. Anders als bei dem manuellen Prozess, der erforderlich ist, um Änderungen an einem physischen Server vorzunehmen, lassen sich einem virtualisierten Datenbank-Server mit wenigen Klicks zusätzliche CPUs, mehr RAM und weitere Speicherressourcen hinzufügen.
  • 3. Nutzen Sie gemeinsame Messdaten, um die Zusammenarbeit von IT-Gruppen zu verbessern. Vermeiden Sie ein Durcheinander und Schuldzuweisungen, indem Sie gegenseitiges Verständnis zwischen dem Datenbankteam, Entwicklern sowie System- und Virtualisierungsadministratoren schaffen. Diese Teams können kooperieren, um den Überblick über wichtige Faktoren wie Serverressourcenbeschränkungen und E/A-Engpässe zu behalten.
  • 4. Korrelieren Sie Messdaten für den physischen Host und VM-Ressourcen mit der SQL-Abfrageleistung. VM-Messdaten können irreführend sein, da das Betriebssystem bei der Ausführung auf einer VM keine genauen Ressourcenmessdaten bereitstellt. Indem Sie Messdaten im Kontext der Abfrageleistung betrachten, lassen sich die Auswirkungen von Problemen, die durch neugierige Nachbarn, VM-Ereignisse und Ressourcenbereitstellung verursacht werden, schnell identifizieren.
  • 5. Überwachen Sie die SQL-Antwortzeit vor und nach der Virtualisierung. Sie brauchen die richtigen Tools, um einen transparenten Überblick über die Antwortzeit zu bekommen. Diese Daten zeigen Ihnen, ob die Datenbankleistung aufrechterhalten werden konnte oder sogar verbessert wurde, und wenn Leistungsprobleme auftreten, kann die Analyse der Verlaufsdaten bei der schnellen Identifizierung und Lösung von Problemen helfen.

Lizenzierung und Leistung und Solarwinds

Wenn mehr und mehr Datenbanken virtualisiert werden, muss sich auch die Art der Softwarelizenzierung ändern. Die herkömmliche Lizenzierung von Unternehmenssoftware erfolgt pro Kern. In einer virtualisierten Umgebung kann die Kernanzahl jedoch leicht geändert werden. Dadurch entstehen Lizenzierungsprobleme, die sich auf die Bereitstellung und die Skalierbarkeit auswirken.

Solarwinds Database Performance Analyzer“, vormals „Confio Ignite“, bietet umfassende Transparenz bei Problemen mit der Datenbankleistung unter VMware und ist an diesen neuen Lizenzierungsbedarf angepasst. Dank der instanzenbasierten Preisgestaltung können es sich DBAs in Organisationen jeder Größe leisten, die Leistung aller Datenbankinstanzen effektiv und effizient zu überwachen, zu testen und zu optimieren.

Solarwinds Database Performance Analyzer, vormals Confio Ignite, bietet Hilfe bei Problemen mit der Datenbankleistung unter VMware und ist an den Lizenzierungsbedarf angepasst.
Solarwinds Database Performance Analyzer, vormals Confio Ignite, bietet Hilfe bei Problemen mit der Datenbankleistung unter VMware und ist an den Lizenzierungsbedarf angepasst. (Bild: Solarwinds)

Das Solarwinds-Tool ist ab 1.625 Euro für „ Server“ und „Oracle Standard Edition“ sowie ab 2.850 Euro für „Oracle Enterprise Edition“, „“ und „Sybase“ erhältlich. Alle Datenbankplattformen werden jetzt pro Instanz lizenziert. Im Preis ist die Wartung für das erste Jahr enthalten.

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