Es braucht dringend eine Evolution der IT-Infrastruktur

Die Innovit 360 AG erfindet „Co-Premise Computing“

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Kombination diverser Cloud-Speilarten mit der eigenen Rechenzentrums-IT treibt viele um. Die Innovit 360 AG bietet Infrastruktur-Integration jetzt unter der Bezeichnung „Co-Premise Computing“ an.
Die Kombination diverser Cloud-Speilarten mit der eigenen Rechenzentrums-IT treibt viele um. Die Innovit 360 AG bietet Infrastruktur-Integration jetzt unter der Bezeichnung „Co-Premise Computing“ an. (Bild: © vladimircaribb - stock.adobe.com)

Unter „Co-Premise Computing“ versteht die Innovit AG ein einheitliches Bereitstellungsmodell für IT-Infrastrukturen – Cloud und Nicht-Cloud. Damit ließen sich, so das Unternehmen, so manche komplexe Anforderung im Rechenzentrum lösen.

Das Dilemma: Rasantes Wachstum an Datenverarbeitung durch Digitalisierung. Denn die zunehmende Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Prozessen fördert die Komplexität der Anforderungen an die IT in zunehmendem Maße. So macht eine Vielzahl von Einflussfaktoren die langfristige Planbarkeit von Ressourcen in der IT immer schwieriger. Und: keiner weiß heute genau, wo die Reise hingeht – ist Cloud bald wieder out?

Die Herausforderung an das Management von IT Infrastrukturen ist das Auflösen von schein unlösbaren Gegensätzen: Langfristige Budgets und Planungszyklen versus ultraschnelle IT Bereitstellungszyklen sind ebenso ein Zielkonflikt die wie Tatsache, dass Infrastrukturen immer nur als notwendiger Commodity Dienst zur Bereitstellung der Computeressourcen gesehen werden.

Daraus ergibt sich, dass je flexibler, kostengünstiger und schneller Infrastrukturen erstellt und verwaltet werden können, umso besser können diese auf unterschiedliche Anforderungen skalieren. Somit ist eine Fokussierung der Ressourcen auf die wertschöpfungsrelevanten Applikationen notwendig. Daher entsteht der Bedarf, standardisierte Dienste und Basistechnologien nicht mit eigenen Ressourcen zu betreuen.

Typischerweise entscheiden sich IT Verantwortliche dann entweder für ein Outsourcing des Rechenzentrums in die Cloud oder einen Betreiber von Co-Location-Rechenzentren. In beiden Fällen bedeutet dies aber, dass das Rechenzentrum nicht mehr vor Ort im Zugriff des Unternehmens ist. Dadurch ergeben sich aber Konsequenzen in Bezug auf die Souveränität und Sicherheit der Daten ebenso wie eine Abhängigkeit gegenüber Dritten, die mit Kosten und Risiko verbunden ist.

Die Idee: Infrastructure follows compute power

Intelligente Infrastrukturen lösen diese wieder auf, in dem neben den bekannten Themen Co-Location und Cloud die dritte tragende Säule zur Stabilität der IT Umgebung beiträgt: das Rechenzentrum vor Ort. Die Infrastruktur wird dort zur Verfügung gestellt, wo die Rechnerkapazität benötigt wird.

Mit dem Modell des Co-Premise Computing der Innovit 360 AG vereinbaren Kunden die Sicherheit, Verfügungsmöglichkeit und Ressourceneffizienz einer Lösung vor Ort mit den Vorteilen einer Cloud Infrastruktur. In einem nutzungsbasierten Abrechnungsmodell finden Kunden die Möglichkeit, Ihren jeweiligen Bedarf an Computeressourcen flexibel zu bedienen, ohne auf den Luxus einer jeweils komplett eigenen Infrastruktur verzichten zu müssen.

Das ist die Grundidee des Modells: Bedarfsgerechte Rechenzentrumslösungen vor Ort beim Kunden werden im Rahmen eines „Pay as you use“-Modells zur Verfügung gestellt. Die nicht selbst vom Kunden benötigten Rechenzentrumskapazitäten werden durch eine gemanagte Cloud-Umgebung genutzt, die mit Vorrang dem lokalen Unternehmen in Echtzeit als Wachstumsressource zur Verfügung steht.

Die Vorteile: Maximale Flexibilität und Sicherheit bei verringerten Kosten

Ökonomisch und ökologisch werden die Nachteile einzelner Bereitstellungsmodelle in der Kombination aller drei Felder zu einem Vorteil aufgehoben: maximale Auslastung und Effizienz der Ressourcen im Betrieb sollen einher gehen mit vollständiger Flexibilität für den Kunden in der Nutzung seiner Rechenzentrumsumgebung.

Frank Zachmann ist Vorstand der Innovit 360 AG und Vorstand des Digital Hub Frankfurt Rhein/Main e.V.
Frank Zachmann ist Vorstand der Innovit 360 AG und Vorstand des Digital Hub Frankfurt Rhein/Main e.V. (Bild: Innovit 360 AG)

Frank Zachmann, Vorstand der Innovit 360 AG, erläutert: „Während im typischen Szenario der Anbieter eines Produkts versucht, mit den vorhandenen Mitteln die Bedürfnisse des Kunden bestmöglich zu erfüllen, dreht das Modell des Co-Premise-Computing schon im Ansatz das Denken um: Alles dreht sich um die Frage: Welche Lösung bietet die beste Bedarfsdeckung und nutzt dabei am besten alle bestehenden Ressourcen? Dies ist aus meiner Sicht die optimale Ressourcen-/Nutzen-Kombination und stellt eine wesentliche Innovation im Gegensatz zu herkömmlichen Bereitstellungsmodellen an IT-Infrastruktur-Kapazitäten dar.“

„Kunden und Interessenten nehmen diese Idee als Möglichkeit wahr, endlich dem Teufelskreis der Entscheidung zwischen Outsourcing und Abhängigkeit zu entkommen und eine wirtschaftlich attraktive Lösung unter eigener Regie entwickeln und realisieren zu können - Ein Triple-Win-Szenario der alle.“

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