Cloud-Management und –Transformation mit Open-Source

Die dritte Generation „Open Nebula Cloud Manager“ ist frei

14.10.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Beim Open-Source-Projekt Open Nebula können Admins und Hersteller mitmachen, die die Transformation der IT in Cloud-Services und deren Verwaltung vereinfachen wollen.

„Open Nebula 3.0“ ist ein Set an Cloud-Computing-Tools, die quelloffen sind. Der Schwerpunkt des Projekts liegt darauf, Datenzentren ein Angebot von Cloud-Diensten zu ermöglichen, welches auf ihren bereits existierenden IT-Assets aufbaut, anstatt ein von Grund auf neues System einrichten zu müssen. So können bereits getätigte Invesitionen gewahrt und ein Vendor-Lock-In vermieden werden.

Open Nebula wird von Tausenden Organisationen zum Aufbau von Produktions-Clouds im großen Rahmen eingesetzt und bringt es auf über 5.000 Downloads pro Monat. Wie der Projektsponsor DSA Research Group, von der Universität Madrid, mitteilt, steht die die dritte große Version Open-Nebula-Toolkits zur Verfügung.

Dieses dient der verständlichen Verwaltung von Clouds und virtualisierten Datenzentren. Da das die Werkzeuge quelloffen sind, sollen sich bereits getätigte Investitionen wahren und ein Vendor-Lock-In vermeiden.

Das Management-Tool hilft Organisationen dabei, den Übergang zur nächsten Generation von Cloud-Infrastruktur zu wagen. Es unterstützt multiple, vollständig isolierte virtuelle Datenzentren, fortgeschrittene Mandantenfähigkeit mit fein abgestimmter Zugangskontrollen und mehrfachen Zonen, die sich an verschiedenen geografischen Orten befinden können.

Alles wird leichter

Nach Angaben der DAS Research Group wurden die meisten der neuen Features mit den Anforderungen der laufenden Produktionsumgebungen führender IT-Unternehmen entwickelt. Dazu gehört ein verbessertes „Sun Stone“-GUI, das Cloud-Anwendern und -Administratoren einen leichten Zugang zu den Features der 3.0-Version geben soll; so soll ein „oZones“-GUI die Verwaltung von Zonen und virtuellen Datenzentren erleichtern.

Weitere Features sind neue Authentifizierungsmethoden mit Spracheingabe, eine Repository für VM Templates, ein neuer Überwachungs- und Abrechnungsdienst sowie ein neues Netzwerk-Subsystem mit Support für Open vSwitch und 802.1Q-Tagging.

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