Damit ein kleines Wasserleck im Datacenter keine Riesenwellen verursacht

Die Checkliste zu Leckage-Risiken im Rechenzentrum

| Redakteur: Ulrike Ostler

Daxten stellt einen Leitfaden für Profis zur Verfügung, die Leckagen erkennen und das das Gefahrenpotenzial einschätzen müssen.
Daxten stellt einen Leitfaden für Profis zur Verfügung, die Leckagen erkennen und das das Gefahrenpotenzial einschätzen müssen. (Bild: Daxten)

Wasser- oder sonstige Flüssigkeitseinbrüche zählen zu den Hauptfaktoren für ungeplante Ausfallzeiten im Rechenzentrum. Daxten hat eine Do-it-yourself-Anleitung für RZ-Profis zum Auffinden und zur Eingrenzung von gefährdeten Bereichen erstellt.

Es gibt viele gute Gründe, weshalb sich RZ-Experten unbedingt mit dem Thema Flüssigkeits-Leckagen auseinandersetzen sollten: Von den Auswirkungen her drohen beim Eindringen von Flüssigkeit in die sensiblen Bereiche eines Rechenzentrums Systemstörungen, Geräte- und Anlagenausfälle sowie im schlimmsten Fall derart gravierende technische und bauliche Schäden an der gesamte RZ-Infrastruktur, dass der Betrieb sowie alle über die IT ursprünglich bereitgestellten Services zum Erliegen kommen können.

Den triftigsten Grund liefert aber wohl die in der folgenden Aussage enthaltene Unabänderlichkeit: „Es stellt sich nicht die Frage, ob es irgendwann im Rechenzentrum zu einer Leckage kommt, sondern vielmehr, wann diese auftreten wird.“

Wassereinbruck im Rechenzentrum - eine Katastrope. Damit diese nicht eintritt, empfiehlt es sich, die von Leckagen bedrohten Areale in Server-Räumen und Rechenzentren entweder punktuell oder über ein engmaschiges Monitoring-System zu überwachen. Sinnvoll platzierte Detektoren und/oder Sensorkabel (im Bild) spüren Flüssigkeitseintritte (Wasser, Basen, Säuren usw.) auf, Zonen-Controller registrieren sowie lokalisieren diese und lösen umgehend Warnmeldungen aus.
Wassereinbruck im Rechenzentrum - eine Katastrope. Damit diese nicht eintritt, empfiehlt es sich, die von Leckagen bedrohten Areale in Server-Räumen und Rechenzentren entweder punktuell oder über ein engmaschiges Monitoring-System zu überwachen. Sinnvoll platzierte Detektoren und/oder Sensorkabel (im Bild) spüren Flüssigkeitseintritte (Wasser, Basen, Säuren usw.) auf, Zonen-Controller registrieren sowie lokalisieren diese und lösen umgehend Warnmeldungen aus. (Bild: Daxten)

Und weil es eben kommt, wie es kommt, gilt es, rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen, um Leckage-bedingte Downtime und damit einhergehende Risiken und Schäden zu vermeiden. Laut Daxten, einem Anbieter von Produkten zur Optimierung von Rechenzentren, besteht ein guter erster Schritt darin, das Gefahrenpotenzial für und durch Leckagen in der eigenen RZ-Umgebung durch eine Begehung und Sichtprüfung einzuschätzen.

Eine dafür hilfreiche Checkliste, die diese Überprüfung systematisiert und auch erste Tipps für die Wahl eines Leckage-Frühwarnsystems gibt, kann ab sofort kostenfrei bei der Berliner RZ-Spezialisten über info.de@daxten.com angefordert werden.

Ergänzendes zum Thema
 
Über Daxten

Hier eine Auswahl der abzuarbeitenden Punkte:

1. Identifizieren Sie Gefahrenpotenziale

Gibt es in Ihrer RZ-Umgebung…

  • undichte Leitungen, Ventile und/oder Armaturen?
  • im Wirkungsgrad nicht begrenzte Sprinkleranlagen?
  • Undichtigkeiten, Tropf- und Sickerstellen?
  • Druckstöße (Wasserhammer-Effekt) in Leitungen?

2. Untersuchen Sie mögliche Schwachstellen

  • Prüfen Sie alle flüssigkeitsführenden (Wasser, Chemikalien, Betriebsstoffe) Versorgungs-, Lagerungs- und Entsorgungsbereiche auf Leckage-Risiken.
  • Prüfen Sie in sensiblen Bereichen auch die nähere Umgebung (Doppelboden, Nachbarraum, Decke, Etage über Serverraum) auf mögliche Leckage-Stellen.
  • Katalogisieren Sie alle Geräte, Anlagen und Bereiche, die durch Leckagen gefährdet sind oder beschädigt werden könnten.

3. Legen Sie die Anforderungen an eine Leckage-Detektion-Lösung fest

  • Wie hoch könnten im schlimmsten Fall die Kosten für Leckage-Schäden sein, wenn Sie nichts unternehmen?
  • Legen Sie fest, ob Sie eine punktuelle, räumlich begrenzte, eine großflächige oder eine Kombination der verschiedenen Leckage-Monitoring-Lösungen benötigen.
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