Benchmark-Test für X86 Enterprise Server

Der schnellste x86-Server ist ein Bull(e)

13.07.2011 | Redakteur: Ulrike Ostler

Benchmark für x86-Systeme: Bullion im Vergleich zur IBM- und HP-Rechnern; Bild: Bull

Der internationale Benchmark „SPECint_rate2006“ bestätigt: Der „Novascale Bullion“ Server von Bull ist derzeit der schnellster X86 Enterprise Server. Der Test soll die Verarbeitungsleistung von Server-Systemen messen und objektiv bewerten.

Der jetzt veröffentlichte Benchmark vom 6. Juli 2011, der auf einem System mit 16 Prozessor-Sockets ausgeführt wurde, zeigt unter anderem die Gesamtleistung von Bullion im Vergleich zu den direkten Wettbewerb-Systemen. Neben Schnelligkeit biete das Rechensystem eine höhere Skalierbarkeit und niedrigeren Energiebedarf, teilt Bull mit.

Die schnellsten x86-Rechner im Test waren:

  • 1. Bullion mit 16 x Intel Xeon 7560 von Bull
  • 2. „Proliant DL980 „mit 8 x Intel Xeon E7-8870 von HP
  • 3. „x3850-X5“ mit 8 x Intel Xeon 7550

Bullion ist laut Testergebnis mindestens doppelt so leistungsstark wie die schnellsten „IBM x3850“-Server und bietet 47 Prozent mehr Performance als die schnellsten „HP DL980 G7“-Server. Der Bull-Rechner übertrifft diese auch in der Energie-Effizienz (Performance pro Watt) um 33 bis 100 Prozent.

Native VMware-Unterstützung

Bull wertet das Benchmark-Ergebnis als sichtbaren Beweis für die Effizienz der von Bull entwickelten „Bull Coherency Switch“-Technik (BCS), die die Leistung der „Xeon“-Prozessoren von Intel ausnutzt. BCS unterstützt bis zu 16 Prozessor-Sockets und bietet damit wesentlich mehr Skalierbarkeit als übliche Vier- oder Acht-Wege-Systeme.

Dies bedeutet mehr Flexibilität für Anwender, die ihre Cloud-Infrastruktur an permanent steigende Leistungsanforderungen anpassen möchten. Gleichzeitig lässt sich durch Reduzierung der physischen Server der Administrationsaufwand und Energiebedarf reduzieren.

Bullion ist laut Hersteller speziell für die Virtualisierung unternehmenskritischer Anwendungen entwickelt und nutzt nativ VMware-Technik nutzt. Die Hauptmerkmale dieser Plattform – vor allem Skalierbarkeit, Leistung und Energie-Effizienz – gestatteten den Aufbau von Private Clouds, Anwendungen und Datenbanken innerhalb einer Service Orientierten Architektur (SOA) in Einklang zu bringen. Das sei schließlich eine Schlüsselkomponente bei der Transformation von Rechenzentren.

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