Storage-Insider Service: Diskutieren Sie über Storage-Trends auf den Fujitsu Storage Days

Der große Schatten des Speicherwachstums

| Autor / Redakteur: Stefan Roth* / Rainer Graefen

Das Storagewachstum ist ungebrochen. Vergessen wird dabei häufiger, dass es sich inzwischen auf Terabyte und machmal schon auf Petabyte bezieht.
Das Storagewachstum ist ungebrochen. Vergessen wird dabei häufiger, dass es sich inzwischen auf Terabyte und machmal schon auf Petabyte bezieht. (Fujitsu)

Die Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft lässt die Menge digitaler Daten geradezu explodieren. Umso wichtiger sind Storage-Techniken, die diese wachsenden Datenbestände zuverlässig und kostengünstig speichern und bei Bedarf flexibel Applikationen aller Art zur Verfügung stellen.

Dies erfordert neue Ansätze im Bereich Storage, etwa Hyperscale-Speicher und Software-Defined-Storage-Lösungen. Fujitsu präsentiert diese bis zum 18. Februar 2016 auf den Storage Days in ganz Deutschland.

Big Data, Industrie 4.0, die Vernetzung von Fahrzeugen und die Digitalisierung von Geschäftsprozessen sind nur einige der Trends, die einen massiven Anstieg der Datenmengen zur Folge haben. Im Jahr 2020 werden nach Schätzungen von Marktforschern weltweit 50 Milliarden vernetzte Geräte im Einsatz sein – vom selbstfahrenden Fahrzeug über vernetzte Werkzeugmaschinen bis hin zum „smarten" Spazierstock mit integriertem Navigationssystem.

Rüstzeug für die Zetabyte-Ära

Die Folgen dieser Entwicklung: Die Datenmenge, die jährlich weltweit generiert wird, beträgt 2020 mehr als 44 Zettabyte – und damit wachsen die Anforderungen an die Storage-Architektur in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Im Rahmen der Storage Days 2016 zeigt Fujitsu, mithilfe welcher Storage-Technologien sich die Herausforderungen des digitalen Zeitalters meistern lassen.

Eine zentrale Rolle werden Hyperscale-out-Architekturen in Verbindung mit Software-Defined Storage (SDS) spielen. Ein solches System hat beispielsweise Fujitsu mit dem Eternus CD10000 S2 vorgestellt. Es lässt sich nach Bedarf um neue Knoten („Nodes") erweitern. Kapazität und Leistung können so parallel ausgebaut werden. Ein weiterer Vorteil einer solchen Architektur sind die niedrigen Speicherkosten zwischen 0,007 und 0,013 Euro pro Gigabyte Daten. Hinzu kommt die hohe Flexibilität dank SDS. Speicherressourcen lassen sich mithilfe von Virtualisierungstechniken Anwendern dynamisch nach Bedarf zur Verfügung stellen. Dabei spielt eine regelbasierte Automation und Orchestrierung eine zentrale Rolle.

Zwischen Hybrid-Cloud und „On Premise"

Ein weiterer wichtiger Trend sind Hybrid-IT-Umgebungen. Hybrid heißt, dass ein Teil der IT-Services über eine Private Cloud im hauseigenen Datacenter bereitgestellt wird. Einen anderen Teil beziehen Unternehmen aus externen Public Clouds. Das gilt auch für Storage-Ressourcen. Diese werden teils im Unternehmensrechenzentrum vorgehalten, teils bei Cloud Service Providern gebucht.

Anwender haben somit die Option, Storage-Kapazitäten in einer Public Cloud für das Archivieren oder Sichern von Daten zu nutzen. Je mehr Daten in einem Unternehmen anfallen, desto wichtiger ist eine solche Strategie, speziell unter den Gesichtspunkten Compliance und Datenschutz.

Als Grundlage für eine Hybrid-IT-Umgebung werden künftig integrierte Business- und Cloud-Plattformen wie Fujitsu MetaArc / K5 dienen. Sie sind gewissermaßen die Schaltzentrale, über die IT-Dienste zentral bereitgestellt und verwaltet werden. Das gilt auch für IT-Services und Cloud-Ressourcen, die externe Partnerunternehmen und Cloud Service Provider bereitstellen.

Apropos Cloud: Sie wird als Ergänzung herkömmlicher Datensicherungsstrategien immer wichtiger, diese jedoch nicht verdrängen. Ein Großteil der Unternehmen wird auch künftig Datensicherungen im eigenen Rechenzentrum vorhalten. Der Trend geht dabei in Richtung integrierte Data-Protection-Lösungen wie der Eternus CS8x00 6.1 Unified Data Protection Appliance. Ergänzend dazu gewinnen cloudbasierte Angebote an Boden, Stichwort Backup as a Service (BaaS).

Converged Systems im Rechenzentrum

Digitalisierung bedeutet, dass sich IT-Abteilungen verstärkt darum kümmern müssen, Geschäftsprozesse anzupassen und neue IT-Services bereitzustellen. Das heißt, es bleibt weniger Zeit für das Implementieren, Konfigurieren und Warten von IT-Systemen. Daher werden verstärkt Converged Systems oder hyperkonvergente Lösungen (mit einem Hypervisor an Bord) in Rechenzentren Einzug halten.

Der Vorteil: Solche Systeme bestehen aus vorkonfigurierten und geprüften Komponenten, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Der Nachteil bei Hyperkonvergenten Systemen: Man muss darauf achten, dass man keinen Hersteller Log-In ins Rechenzentrum holt.

Der Anwender erhält bei Konvergenten Systemen und Lösungen ein Komplettsystem, inklusive Rechenleistung (Server), Storage- und Netzwerkkomponenten sowie der dazugehörigen Software. Systeme wie die der Reihe Fujitsu Primeflex und Primeflex for vShape sind quasi komplette, schlüsselfertige Rechenzentren, die sich ohne hohen Aufwand installieren lassen. Sie eignen sich beispielsweise dazu, um virtuelle Desktops (Virtual Desktop Infrastructure) bereitzustellen.

Fujitsu Storage Days im Februar 2016

Themen wie Software-Defined Storage, Data Protection, Hyperscale-out-Architekturen und die Optimierung von Storage-Umgebungen stehen auch im Mittelpunkt der Vorträge und Präsentationen auf den Fujitsu Storage Days. Die Resonanz auf die Veranstaltungsreihe macht deutlich, welch hohen Stellenwert das Thema Storage für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen mittlerweile hat.

So nahmen deutlich mehr Besucher als im Vorjahr die Gelegenheit wahr, sich über Trends und Lösungen in diesen Bereichen zu informieren. Als besonders positiv bewerteten die Besucher das hohe Niveau der Fachvorträge.

Auf breite Resonanz stießen zudem die Live-Demos von Fujitsu und Partnerunternehmen.

Gleiches gilt für die Erfahrungsberichte von Unternehmen, die Storage-Lösungen von Fujitsu im Einsatz haben. Sie demonstrieren unter dem Motto „Aus der Praxis für die Praxis", wie sich mit den „richtigen" Storage-Lösungen Geschäftsprozesse optimieren lassen.

Wer sich auf den Fujitsu Storage Days 2016 über die aktuellen Entwicklungen und Lösungen im Bereich Speichertechnologien informieren möchte, kann dies noch bis zum 18. Februar tun. Die Veranstaltungsreihe gastiert an folgenden Orten:

  • 11. Februar 2016: FC Schalke 04 / VELTINS Arena (Region West)
  • 16. Februar 2016: Technikmuseum Sinsheim (Region Mitte/Süd-West)
  • 18. Februar 2016: Technisches Museum Wien (Österreich)

* *Stefan Roth, Head of Infrastructure Solutions and Systems SP Storage Central Europe bei Fujitsu

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