Diese Komponenten benötigt ein kleines Unternehmen für die Server-Virtualisierung

Der erfolgreiche VMware-Einstieg

| Autor / Redakteur: Thomas Drilling / Ulrike Ostler

Welche VMware-Tools verhelfen tatsächlich zum Durchbruch in Sachen Server-Virtualisierung?
Welche VMware-Tools verhelfen tatsächlich zum Durchbruch in Sachen Server-Virtualisierung? (Bild: Sergey Nivens / Fotolia)

Das Produkt-Portfolio des Marktführers für Virtualisierungsprodukten VMware ist mittlerweile recht unübersichtlich. Thomas Drilling verrät, welche Produkte in kleinen Unternehmen für die Server-Virtualisierung tatsächlich benötigt werden.

VMwares Datacenter-Virtualisierungsprodukt trägt die Bezeichnung „vSphere“. Der in vSphere verwendete Typ-1-Hypervisor, ein echtes Bare-Metal-Produkt, heißt „ESXi“. Aktuell ist die Version 5.5.

vSphere ist in den Editionen „Essentials“, „Essentials Plus“, „Standard“, „Enterprise“ und „Enterprise Plus“ erhältlich. Alle enthalten den ESXi-Hypervisor, die dazugehörigen Verwaltungs-Tools und je nach Variante weitere Werkzeuge.

Diese vSphere-Varianten sind wählbar:

1. Die Essentials-Versionen sind mit ihrer Beschränkung auf maximal drei Hosts für kleine Unternehmen interessant. Wichtig: Beide enthalten sogar einen „vCenter-Server“ in der Version „vCenter Server for Essentials“ samt dem dazugehörigen „vCenter Server for Essentials Agent“ sowie den Update-Manger und die „vStorage-API“.

Die Version Essentials Plus bietet darüber hinaus Support für “vMotion“, „High Availability“, „Data Protection”, “vShield Endpoint” und “vSphere Replication”. VCenter Server for Essentials ist allerdings nicht mir den großen vCenter-Editionen vergleichbar und ausschließlich für die Zusammenarbeit mit den vSphere-Essentials-Versionen konzipiert.

Hinweis:vCenter ist neben den Hosts das zentrale Strukturelement jeder vSphere-Umgebung. Verwalten lässt sich ein vCenter-Server über den vSphere-Client oder den Web-Client. Der vSphere-Client ist allerdings in Bezug auf vCenter ein Auslaufmodell und stellt nicht alle Funktionen des Web-Clients zur Verfügung.

2. Die Varianten Standard, Enterprise und Enterprise Plus richten sich an mittlere und große Unternehmen. Eine sehr gute Übersicht der Editionen und Funktionen findet sich auf der Webseite von Thomas Krenn.

3. Es gibt auch eine kostenlose Version des ESXi-Hypervisors, bei dem VMware die APIs zum Automatisieren mithilfe verschiedener CLI-Schnittstellen und für den Zugriff über einen vCenter-Server gesperrt hat. Diese lässt sich, ebenso wie eine reguläre, funktional nicht eingeschränkte 60-Tage-Test-Version von vSphere, nach kostenloser Registrierung jederzeit vom VMware Download-Center herunterladen.

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